# ESV Eintracht Thum-Herold I - SV Saxonia Bernsbach 2:4 (0:1)



Die Auslosung des KVE bescherte der Eintracht im Wernesgrüner Kreispokal mit dem SV Saxonia Bernsbach ein Hammer-Los. Der amtierende Kreismeister aus der Kreisliga West übernahm nach einer kurzen Abtastphase das Kommando und suchte die frühe Führung. Dies gelang ihm bereits nach zwölf gespielten Minuten als er die personalbedingt umformierte ESV-Viererkette Reinhold-Haase-Weigert-Felber das erste Mal alt aussehen ließ und in Person von L. Ott das 0:1 erzielte. Die sichtlich nervöse Zaeske-Elf hatte hingegen Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und weitere Gegentreffer zu vermeiden. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gäste zahlreiche hochkarätige Chancen, die nur durch das Aluminium oder ihrem eigenen Unvermögen nichts Zählbares hervorbrachten. Mit etwas Glück ging es mit einem aufholbaren Rückstand in die Pause - Noch war nichts verloren.
Im zweiten Durchgang gelang es den Gastgebern Bernsbach ihr Spiel mehr und mehr aufzudrücken und sich zunehmend Abschlüsse zu erarbeiten. In der 60. Minute war es dann „Euro-Mike“ Schaarschmidt, der per Nachschuss ins leere Tor einschob. Das Spiel nun wieder völlig offen und plötzlich absolut packend. Saxonia rannte nun mit verzweifelten Angriffen wütend an, biss sich aber an der nun gefestigten ESV-Defensive die Zähne aus und lief in immer wieder gefährliche Konter der Thumer. Dennoch gelang es D. Hübner einen der Angriffe zum erneuten Führungstreffer für die Gäste im Gehäuse von E. Theisinger unterzubringen (78. Min). Aber der ESV steckte nicht auf und kam zurück. Anstoß, Rückpass, lang nach vorn und wiederum ist es der Routinier M. Schaarschmidt der den Ball erläuft, zwei Verteidiger umkurvt und mit einer überwältigenden Coolness zum wiederholten Ausgleich einschiebt (79. Min). Wahnsinn! Jetzt war alles möglich und „die Überraschung lag in der Luft“, um es mit den Worten von Deserteur R. Haase zu sagen. Als sich die gut 60 Zuschauer und auch die Zaeske-Elf wohl schon mit der Verlängerung arrangiert hatten gelang L. Ott doch noch die Entscheidung für Bernsbach aus stark abseitsverdächtiger Position in der 90. Minute. Das 2:4 in der 92. Minute stellte dann nur noch eine Randnotiz dar.

Die Eintracht verpasst also die Sensation gegen den haushohen Favoriten und scheidet aus dem Rennen um den Erzgebirgspokal frühzeitig aus. Doch das Spiel, die Moral, der Zusammenhalt und eine starke zweite Hälfte geben Hoffnung und Zuversicht für die bevorstehenden Aufgaben. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung scheint sich das Team langsam zusammenzufinden. Weiter so, Jungs!



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