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1. Spieltag | 13.08.2017 | SV Großrückerswalde 49 e.V. II vs. EINTRACHT 1:2 (0:1)

Tag Eins einer neuen Zeitrechnung beim ESV Eintracht Thum-Herold. Personal- und organisationsbedingt musste die zweite Mannschaft vor der Saison vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Ein harter Schritt für die Verantwortlichen der Eintracht, der für viel Wehmut und Frustration bei allen Beteiligten sorgte. Nichtsdestotrotz: Dieser Schritt war notwendig. Die Herrenabteilung des ESV trat in der letzten Saison auf der Stelle. Wie Trainer D. Schindler es auf der wegweisenden Mitgliederversammlung formulierte: „Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um zwei nach vorne zu machen.“ Und so ging es für ihn und seine verbliebene Mannschaft gestern nach Großrückerswalde zu der Landesklassevertretung des dort ansässigen „1949“.

Während die Gastgeber auf einen üppigen Kader von 18 Spielern zurückgreifen konnten, hatte unser Cheftrainer aufgrund mehrerer unglücklicher Umstände nur wenig Material zur Verfügung. Dennoch konnte die Eintracht von Beginn an erstaunlich gut mit den jungen und spritzigen Rückschwallern mithalten. Nach den ersten zwanzig Minuten, in denen sie sich Sicherheit auf dem ungeliebten Kunstrasen erarbeitete, musste sie aber dann den ersten Rückschlag hinnehmen. Abwehrchef P. Kirmse verletzte sich schwer am Sprunggelenk und konnte nicht weitermachen (GUTE BESSERUNG, PHILIPP!). Die Defensive musste umgestellt werden und D. Schindler warf sich selbst in den Ring. Doch statt sich davon aus der Bahn werfen zu lassen, gelang den Gästen nur zwei Minuten später die Führung. Schindler brachte den Ball ins Zentrum, wo Nachwuchshoffnung R. Ehrlich richtig steht und eiskalt abstaubte. Damit hatte der SV49 nicht gerechnet und so nahm die Partie nun richtig Fahrt auf - Es wurde hitzig. Schiedsrichter O. Glawe hatte alle Hände voll zu tun, die Kontrolle über die zahlreichen Sticheleien, Schubsereien und Beleidigungen zu bewahren. Beide Mannschaften haben sich in dieser Phase nicht mit Ruhm bekleckert, denn auch fußballerisch passierte nahezu… nichts. Einzig R. Ehrlich hatte die Riesenmöglichkeit mit dem Pausenpfiff auf 2:0 zu erhöhen, doch er hob das Leder freistehend über den Kasten.

Den zweiten Durchgang begannen die Hausherren deutlich frischer und aktiver und belohnten sich in ihrem Sturmlauf umgehend selbst mit dem Ausgleich in der 49. Minute. Die Hereingabe konnte M. Goldammer noch sehenswert an die Latte lenken, von wo der Ball dann aber auf den Kopf von Stürmer Legler fiel und von dort in die Maschen flog. Da hatte die ESV-Verteidigung richtig geschlafen, doch ansonsten präsentierte sie sich ordentlich und ließ nur wenig Zwingendes zu. Wahrscheinlich hätten sich die Grün-Gelben mit der Punkteteilung zufrieden gegeben, doch durch den Großrückerswalder Offensivdrang ergaben sich immer wieder gefährliche Entlastungsangriffe und Konterchancen, die über Panov, Päßler und Schindler blitzschnell vorgetragen wurden. Einer dieser Angriffe konnte vom SV nach rechts außen geklärt werden, von wo das Spielgerät aber dann zu A. Marschner ins Zentrum gepasst wurde. Dieser fasste sich ein Herz und platzierte seinen Flachschuss aus 20m Torentfernung sehenswert im linken unteren Toreck - 2:1 (75. Min)! Nun begann der Wettlauf gegen die Zeit, denn die konditionelle Unterlegenheit machte sich deutlich bemerkbar. Keeper Goldammer musste nun mehrfach eingreifen und bewahrte sein Team u.a. mit einem unglaublichen Reflex gegen einen Angriff von DREI Blau-Weißen vor dem erneuten Ausgleich. Kurz vor Schluss wurde dann das Jahnsbacher Wunderkind A.W. Janker-Scholl eingewechselt und ihm bot sich tatsächlich noch die Chance zum Torerfolg zu kommen. Doch er zeigte, warum er der Mann für die letzten Minuten ist! Er bekam in Höhe des Elfmeterpunktes das Zuspiel - doch statt selbstverliebt das Ding aufs Tor zu bolzen - stellte er sich in den Dienst der Mannschaft - dribbelte Richtung Eckfahne und machte dort den Ball fest. Gefühlte Minuten schirmte er dort den Ball mit seinem definierten Muskelberg gegen heraneilende Gastgeber ab, bis endlich der ersehnte Schlusspfiff ertönte.

Für mich, als objektiven Spielberichtsschreiber, war das die Schlüsselszene des Spiels. Mit Wille, Kampfesbereitschaft und Leidenschaft entführt die Eintracht drei wunderschöne Punkte aus dem Mittleren Erzgebirge. Der Saisonstart ist geglückt - Die Erleichterung darüber war unserem Publikumsliebling MF13 auch nach dem Spiel deutlich anzusehen (siehe Bild oben). Na da, glück auf!

>> EINTRACHT vs. SG Auerbach/Hormersdorf 2:1 (0:0)

Am 1. Advent stand das Nachholspiel gegen die SGA an. Dafür musste Trainer D. Schindler einige personelle Einbußen in Kauf nehmen und berief mit Kirmse, Neubert, Bußko und Brandt gleich vier Akteure der zweiten Mannschaft auf „Schindlers Liste“.

Hartplatz – Temperaturen um den Gefrierpunkt – eisiger Nordostwind – ideale Derbybedingungen!


Die neuformierte Viererkette, bestehend aus Neubert – Schnabel – Reinhold – Ghanavati, hatte in der Anfangsphase deutliche Abstimmungsschwierigkeiten und so gelang es den Gästen die ersten zwanzig Minuten mehr Spielanteile und Torabschlüsse zu sammeln. Nach und nach festigte sich das ESV-Spiel aber und es entwickelte sich eine Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe - und das mit ordentlich Derbycharakter. Zahlreiche Freistöße bestimmten das Spielgeschehen, nach 90 Minuten hatte der Schiedsrichter insgesamt achtmal den gelben Karton gezückt (sechs davon für Auerbach). Es war ein sogenanntes „Abnutzungsspiel“, indem die Eintracht im ersten Durchgang nicht wirklich das darbieten konnte, was sie eigentlich drauf hat.
In Hälfte zwei wurde das ESV-Spiel insgesamt deutlich besser. Durch flache Passstafetten erlangte das Team die dringend benötigte Sicherheit. In der 67. Minute kombinierten die Thum-Herolder sich in die Auerbacher Hälfte, von wo R. Einenkel einen sehenswerten Schnittstellenpass auf D. Päßler steckte und während die Gäste noch Abseits reklamierten, vollstreckte Päßler kaltschnäuzig ins kurze rechte Eck zum 1:0. Und die Eintracht konnte gleich noch einen nachsetzen! Einen der zahlreichen Eckstöße von K. Hengst konnte die SGA noch aus der Gefahrenzone bugsieren, der Klärungsversuch landete aber bei P. Reinhold, der den Ball mit der Brust annahm und aus ca. 23 Metern den Ball volley ins linke Dreiangel nagelte (70. Min). Was für ein unglaubliches Ding! WAHNSINN!
Sichtlich berauscht von der Tatsache, Zeitzeuge eines Jahrhunderttores geworden zu sein, fiel quasi im Gegenzug der Anschlusstreffer für die SGA durch einen langen Freistoß aus dem Mittelfeld, der sich hinter R. Hoffmann ins Tor senkte (72. Min). Das Spiel war also noch nicht entschieden. Die Gäste wehrten sich gegen die drohende Derbyniederlage und setzten noch einige Nadelstiche. Auf der anderen Seite hatte die Eintracht noch gute Möglichkeiten durch Kontersituationen, die aber unkonzentriert vergeben wurden. Auch in einer hitzigen Schlussphase ließ sich die Schindler-Elf nicht aus der Ruhe bringen und ließ sich auf keinerlei Diskussion mit Schiedsrichter und Gegenspieler ein. Diese mentale Stärke könnte letztendlich die entscheidenden Prozent zum hart umkämpften und erlösenden DERBYSIEG beigetragen haben.
D. Schindler fasste nach der Partie treffend zusammen: „Wie wir letztlich gewonnen haben, interessiert hinterher niemanden. Drei Punkte. Derbysieg. Das ist wichtig!“

In der kommenden Woche steht noch die Nachholbegegnung beim TSV 1864 Schlettau aus. Wenn dem Team dort noch ein Dreier gelingen sollte, könnte die Eintracht die Hinrunde noch in der oberen Tabellenhälfte abschließen. #versöhnlicheWeihnachten

>> SpG. Tannenberg/Herm. vs. EINTRACHT I 1:3 (1:1)

Am gestrigen Sonntag ging es für die erste Mannschaft zum Tabellenzweiten nach Hermannsdorf. Nach zuletzt aufsteigender Formkurve wollte das Team heute den nächsten Schritt in Richtung obere Tabellenhälfte vornehmen. Dafür konnte das Trainergespann Wolf/Schindler einen schlagkräftigen Kader aufbieten, der selbstbewusst das Spiel in die Hand nahm. In den ersten zwanzig Minuten der Partie kontrollierte die Eintracht das Geschehen nahezu vollständig und konnte nach einem sehenswerten Alleingang und einem sicheren Abschluss von D. Päßler mit 1:0 in Führung gehen. Danach vergab MF13 zwei 100%ige Chancen binnen weniger Minuten, die den Vorsprung hätten ausbauen MÜSSEN. Unsere torhungrige Allzweckwaffe wartet damit weiterhin sehnsüchtig auf seinen ersten Saisontreffer. Doch da dieser nicht gelang, kamen die Gastgeber nun deutlich besser ins Spiel und ergriffen die Initiative. Folgerichtig kamen sie auch bereits in der 31. Minute durch ihren besten Angreifer M. Rintschwentner zum Ausgleich. Tannenberg war nun richtig in Fahrt und drängte die Eintracht tief in ihre eigene Hälfte. Doch bis zur Pause blieb es beim bis dato gerechten Unentschieden.

 In der Pause motivierte Trainer D. Schindler das Team noch einmal neu: Der Tabellenzweite ist schlagbar! Mit C. Wolf und R. Einenkel bekam die Eintracht noch einmal frischen Wind in der Offensive und konnte nach einer Ecke von K. Hengst und einem schönen Kopfball von M. Goldammer erneut in Führung gehen (75. Min). Nur zwei Minuten später befördert D. Päßler den Ball mit dem Knie ans Aluminium, wovon der Ball zurück zum freistehenden R. Einenkel springt, welcher zum vielumjubelten 3:1 einnetzen konnte (77. Min)! Das Team belohnte sich in dieser Phase für ihren aufopfernden Kampf und erzwang quasi die Führung. Nun hieß es verwalten. Mit viel Leidenschaft und einem überragenden R. Hoffmann auf der Linie konnte der verdiente Auswärtssieg über die Zeit gebracht werden. Dieser großartige Triumph dürfte der Mannschaft eine große Portion Selbstvertrauen geschenkt haben, die sie im nun anstehenden Derby gegen Auerbach auf dem Herolder Hartplatz dringend benötigt. Mit sieben Punkten aus drei Spielen entfernen sich die Thum-Herolder langsam von den Abstiegsrängen.



>> Spg. Zschopau/Scharf./Großo. II vs. EINTRACHT II 0:5 (0:2)

Was ist das für 1 Life? Das ist die Frage der Stunde, die sich die Spieler unserer zweiten Mannschaft wohl auch heute Morgen wieder gestellt haben werden. Gestern feierten die Amateure den 4. (in Worten: VIERTEN) Sieg in Folge! Und es gelang ihnen gegen völlig überforderte Zschopau-Scharfensteiner einfach alles: Egal ob D. Nowitzki im Liegen, R. Hübler per Scherenschlagschuss oder T. Beer nach einem gekonnten Doppelpass mit dem Querbalken - Jeder Schuss ein Treffer! Eine durchweg souveräne Vorstellung aller Beteiligten und endlich auch mal ein tolles und eindeutiges Ergebnis. So macht Fußball Spaß! :)

#SechsPunkteESV
#Wasistdasnurfür1life?
#ForzaESV

>> FSV Niederdorf vs. EINTRACHT I 3:2 (0:1)

Kunstrasenplätze bleiben für Thum-Herolder einfach ein rotes Tuch. Auch auf der schicken neuartigen Sportanlage des FSV Niederdorf konnte die Eintracht keinen Sieg einfahren. Dabei begann die Schindler-Elf mit einer vielversprechenden und selbstbewussten Darbietung. In der 17. Minute konnte sie sogar durch einen Treffer von D. Päßler nach einem schönen Freistoß in Führung gehen und hatte danach noch weitere Chancen das Spiel früh zu entscheiden. Die Gastgeber wirkten im ersten Durchgang verunsichert und fanden nicht so recht ins Spiel. Leider schlug der ESV zu wenig Kapital aus einer überragenden ersten Hälfte.
Wie erwartet kam Niederdorf bissig aus der Kabine. Sie waren nun deutlich präsenter und hoch motiviert die Gäste „ausm Geberch“ in die Schranken zu weisen. Nach einer FSV-Flanke hat M. Felber eigentlich genug Zeit das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern, bekommt dabei aber den Ball unglücklich an den Oberarm, woraufhin der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. M. Funke trat an und verwandelte unhaltbar (57. Min) - Was für ein unnötiger Ausgleich. Das gab dem Tabellenfünften noch mehr Auftrieb und nur neun Minuten später fand die Eintracht sich nach einem Kopfballtreffer nach Eckstoß im Rückstand wieder. Zeit zu reagieren: C. Wolf und M. Weigelt kamen in die Partie und es gelang der Eintracht tatsächlich sich etwas zu befreien. Nach einem Hengst’schen Freistoß konnte M. Goldammer sogar zum 2:2 einnicken (70. Min). D. Schindler ersetzte dann R. Einenkel, um in der Offensive vielleicht nun noch den entscheidenden K.O.-Schlag nachzusetzen. Doch es gelang den Thum-Heroldern einfach nichts mehr. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss erzielte Niederdorf den Lucky Punch aus dem Gewühl heraus und ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Die Eintracht-Spieler hingegen ließen sich zu unnötigen Disziplinlosigkeiten verleiten, was ihnen am Ende selber die wertvolle Zeit kostete. Entsprechend angesäuert zeigte sich D. Schindler nach der Partie und faltete das Team für eine katastrophale zweite Halbzeit ordentlich zusammen.
Am Sonntag muss eine entsprechende Antwort der Mannschaft folgen, wenn man im Derby bestehen und nicht auf dem ungeliebten 12. Tabellenplatz überwintern will.



>> TSV RW Arnsfeld vs. EINTRACHRT II 2:0 (0:0)

Nach vier Siegen in Folge stand unseren Amateuren am Wochenende der schwere Gang zu den in Heimspielen ungeschlagenen Arnsfeldern bevor. Da der Sportplatz an einigien Stellen eher einem Tümpel glich, wurde bereits beim Aufwärmen deutlich, dass an diesem Tag nicht mit ruhigem Flachpassspiel aus der Abwehr agiert werden konnte, was in den vergangenen Wochen ein Schlüssel zum Erfolg war.
In der ersten Hälfte entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich der Gast fast ausschließlich aufs Verteidigen konzentrierte. Arnsfeld konnte immer wieder Nadelstiche durch die schnellen Außenspieler setzen, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck und kamen durch eine Rutscheinlage und eine Kopfballvorlage der Thum-Herolder Hintermannschaft zu einer glücklichen, jedoch nicht unverdienten 2:0 Führung. Zehn Minuten vor dem Ende hatte S. Reuter mit der einzigen großen Torchance an diesem Tag den Anschlusstreffer auf dem Fuß, sein Schuss nach Vorarbeit O. Schubert konnte jedoch von der Linie gekratzt werden.
Nach dieser knappen Niederlage gilt es sich zu schütteln und in zwei Wochen gegen Satzung das Jahr 2016 mit einem Erfolgserlebnis fußballerisch zu beenden.

>> EINTRACHT I vs. FSV Zwönitz II 1:1 (1:0)

Er ist da. Die einen fürchten ihn - Die anderen sehnen ihn herbei. Doch eins gilt für alle Fußballer gleichermaßen: Er verlangt dir alles ab! Hartplatz, Baby!

Bereits beim letzten Heimspiel gegen den FSV Zwönitz II begrüßten wir die Gäste auf dem Herolder Hartplatz. So auch in dieser Saison. Nachdem die Mannschaft von D. Schindler und C. Wolf in der Vorwoche eine katastrophale Vorstellung in der Anfangsphase lieferte und nur mit höchster Kraftaufwendung den Sieg noch herbeikämpfen konnte, sollte gegen den Tabellenvierten mit höchster Konzentration gestartet werden. Außerdem sollte das torgefährlichste Team der Liga soweit wie möglich vom Kasten entfernt gehalten werden. Das gelang der Eintracht im ersten Durchgang überragend. Dank einer engagierten spielfreudigen Darbietung kontrollierte sie das Spielgeschehen in hohem Maße und ging in der 14. Minute nach einem Sololauf von S. Ghanavati und einem Querpass von D. Schindler mit 1:0 in Person von D. Päßler in Führung, welcher sein Comeback in der ersten Mannschaft gab. Leider verpasste das Team dann aber in der Folgezeit den Sack frühzeitig zuzumachen und weitere hochkarätige Chancen in Tore umzumünzen.
So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause, aus der beide Teams wie ausgewechselt zurückkamen. Die Eintracht zollte Tribut für ihre aufreibende Spielweise und wirkte nicht mehr ganz so frisch. Dafür kam die Zwönitzer Offensivmaschine langsam ins Rollen und nach zahlreichen sehenswerten Abschlüssen fiel dann der verdiente Ausgleich in der 77. Minute nach einer Unentschlossenheit von T. Schmidt. Die Thum-Herolder reagierten und brachten mit Kirmse und Grimm noch zwei frische Spieler, die zu mindestens den Punktgewinn sichern sollten, was mit vereinten Kräften auch gelang. Letztendlich, aufgrund zweier völlig unterschiedlicher Halbzeiten, eine äußerst gerechte Punkteteilung, wie man sie selten im Kreisfußball zu Gesicht bekommt.

>> Spg. Hilmersdorf/Wolkenstein vs. EINTRACHT II 1:2 (0:1)

Nach dem Derbysieg der Vorwoche stand für die Thumer Amateure nun das Auswärtsspiel bei den alten Bekannten aus Hilmersdorf an. Dank der Zuverlässigkeit unserer „Spieler vom Dienst“ (*hust*) verzichteten die Thum-Herolder auf eigene Stutzen und versuchten es heute mal mit den Farben der Heimmannschaft (siehe Bild). Dass das der Eintracht so viel Glück verlieh, hätten die Hilmersdorfer wohl selbst nicht erwartet. Bereits in der ersten Minute ging die stark ersatzgeschwächte Elf von A. Wittig durch R. Elhaei Badiri in Führung. Danach verbarrikadierte sich die völlig unterlegene Mannschaft am eigenen Sechszehner und ließ die Gastgeber kommen. Nachdem diese quasi das Gästetor 85 Minuten unter Dauerbeschuss genommen hatten, gelang es ihnen dann doch noch den überragende >Fehlaumaik< zu überwinden. Doch das Spiel war noch nicht vorbei…
Letzte Woche bejubelten wir an dieser Stelle den unglaublichen Lucky Punch vom persischen Dirk Nowitzki - diese Woche öffnen wir den Vorhang für den zweiten Iran-Amateur: REZA ELHAEI BADIRI! Als wäre nichts gewesen schnappt er sich in der 90. Minute das Spielgerät, haut die Kugel rein und bringt seine Farben (und teilweise auch die Farben Hilmersdorfs) nach seinem Tor in der ersten Minute wieder zurück auf die Siegesstraße!
U N G L A U B L I C H !
Der zweite Last-Minute-Sieg innerhalb von sieben Tagen für die #arrogante Zweite. Einfach geil!

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