10. Spieltag | 29.10.2017 | EINTRACHT vs. Grünhainichener BC "Blau-Weiß" 2:4 (2:1)

Bei nasskalten 6°C mit starken Windböen auf einem tiefen Rasen empfing die Eintracht heute mit einer stark ersatzgeschwächten Aufstellung die Mannschaft des GBC. Ganze zwölf Spieler standen Trainer D. Schindler (sich inbegriffen) zur Verfügung. Und diese konnten zu Beginn der Partie die gut 40 Zuschauer nicht wirklich mit berauschendem Fußball beglücken. Um es kurz zu fassen: Es gelang eigentlich nichts. Ungenaue Zuspiele, falsche Laufwege, unglückliches Zweikampfverhalten. Letzteres führte zu einem berechtigten Foulelfmeter für die Gäste in der 15. Minute, welchen diese dankbar annahmen. Auch danach spielte fast ausschließlich der GBC und versiebte eine Vielzahl an aussichtsreichen Chancen. Erst in der 33. Minute gelang die erste Annäherung an den Gästekasten, bei dem D. Päßler umgehend im Strafraum gelegt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte D. Schindler quasi mit dem ersten Torschuss zum 1:1. Das war ein Weckruf für die Hausherren, die nun das Spiel in die Hand nahmen und nur sechs Minuten darauf mit 2:1 in Führung gingen. Einen Freistoß aus 40m Torentfernung segelte durch den Strafraum, vorbei an Freund und Feind, hinein in die Maschen des übertölpelten Gästekeepers (D. Schindler, 39. Min.). Damit ging es in die Halbzeit.
Nach dem Pausentee spielte die Eintracht wie ausgewechselt. Energisch, zielstrebig, aufopferungsvoll wurde das Tor der Grünhainicher bestürmt. Doch bis auf einen Pfostentreffer sprang nichts Zählbares heraus. In der Mitte des zweiten Durchgangs mussten die Thum-Herolder ihrem aufwendigen Spielstil Tribut zollen: Der Ofen war aus, die Kraft war weg, und mit der Auswechslung von C. Wolf fehlte auch ein spielfreudiger antreibender Faktor im Angriff. Darauf schienen die Gäste nur gelauert zu haben. Erst konnten sie in der 70. Minute ausgleichen und dann die grün-gelbe Verteidigung noch zweimal mustergültig auskontern (82./90. Min). Erneut war das Spiel gedreht und der Spitzenreiter schon wieder geschlagen.

Gekämpft, gehofft und doch verloren. Die Eintracht verliert ein spannendes und umkämpftes Spiel gegen eindeutig fittere und körperlich stärkere Gäste letztendlich doch verdient. Die Ursachen dafür liegen auf der Hand: Seit Wochen lässt die Trainingsbeteiligung stark zu Wünschen übrig und die Früchte dieses Zustandes werden nun geerntet.

Um es mit den Worten von Jupp Heynckes zu sagen: "So wie ich trainiere, so spiele ich auch."

Jetzt liegt es an den Spielern, den Abwärtstrend der letzten Wochen abzuwenden, um in der Tabelle nicht abzustürzen.

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