>> FSV Niederdorf vs. EINTRACHT I 3:2 (0:1)

Kunstrasenplätze bleiben für Thum-Herolder einfach ein rotes Tuch. Auch auf der schicken neuartigen Sportanlage des FSV Niederdorf konnte die Eintracht keinen Sieg einfahren. Dabei begann die Schindler-Elf mit einer vielversprechenden und selbstbewussten Darbietung. In der 17. Minute konnte sie sogar durch einen Treffer von D. Päßler nach einem schönen Freistoß in Führung gehen und hatte danach noch weitere Chancen das Spiel früh zu entscheiden. Die Gastgeber wirkten im ersten Durchgang verunsichert und fanden nicht so recht ins Spiel. Leider schlug der ESV zu wenig Kapital aus einer überragenden ersten Hälfte.
Wie erwartet kam Niederdorf bissig aus der Kabine. Sie waren nun deutlich präsenter und hoch motiviert die Gäste „ausm Geberch“ in die Schranken zu weisen. Nach einer FSV-Flanke hat M. Felber eigentlich genug Zeit das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern, bekommt dabei aber den Ball unglücklich an den Oberarm, woraufhin der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. M. Funke trat an und verwandelte unhaltbar (57. Min) - Was für ein unnötiger Ausgleich. Das gab dem Tabellenfünften noch mehr Auftrieb und nur neun Minuten später fand die Eintracht sich nach einem Kopfballtreffer nach Eckstoß im Rückstand wieder. Zeit zu reagieren: C. Wolf und M. Weigelt kamen in die Partie und es gelang der Eintracht tatsächlich sich etwas zu befreien. Nach einem Hengst’schen Freistoß konnte M. Goldammer sogar zum 2:2 einnicken (70. Min). D. Schindler ersetzte dann R. Einenkel, um in der Offensive vielleicht nun noch den entscheidenden K.O.-Schlag nachzusetzen. Doch es gelang den Thum-Heroldern einfach nichts mehr. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss erzielte Niederdorf den Lucky Punch aus dem Gewühl heraus und ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Die Eintracht-Spieler hingegen ließen sich zu unnötigen Disziplinlosigkeiten verleiten, was ihnen am Ende selber die wertvolle Zeit kostete. Entsprechend angesäuert zeigte sich D. Schindler nach der Partie und faltete das Team für eine katastrophale zweite Halbzeit ordentlich zusammen.
Am Sonntag muss eine entsprechende Antwort der Mannschaft folgen, wenn man im Derby bestehen und nicht auf dem ungeliebten 12. Tabellenplatz überwintern will.



>> TSV RW Arnsfeld vs. EINTRACHRT II 2:0 (0:0)

Nach vier Siegen in Folge stand unseren Amateuren am Wochenende der schwere Gang zu den in Heimspielen ungeschlagenen Arnsfeldern bevor. Da der Sportplatz an einigien Stellen eher einem Tümpel glich, wurde bereits beim Aufwärmen deutlich, dass an diesem Tag nicht mit ruhigem Flachpassspiel aus der Abwehr agiert werden konnte, was in den vergangenen Wochen ein Schlüssel zum Erfolg war.
In der ersten Hälfte entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich der Gast fast ausschließlich aufs Verteidigen konzentrierte. Arnsfeld konnte immer wieder Nadelstiche durch die schnellen Außenspieler setzen, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck und kamen durch eine Rutscheinlage und eine Kopfballvorlage der Thum-Herolder Hintermannschaft zu einer glücklichen, jedoch nicht unverdienten 2:0 Führung. Zehn Minuten vor dem Ende hatte S. Reuter mit der einzigen großen Torchance an diesem Tag den Anschlusstreffer auf dem Fuß, sein Schuss nach Vorarbeit O. Schubert konnte jedoch von der Linie gekratzt werden.
Nach dieser knappen Niederlage gilt es sich zu schütteln und in zwei Wochen gegen Satzung das Jahr 2016 mit einem Erfolgserlebnis fußballerisch zu beenden.

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