# Herren: SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach - EINTRACHT 3:0 (3:0)

E. Theisinger - T. Schmidt, A. Felber, D. Neubert, M. Goldammer - M. Felber (L. Ihle, 45. Min), R. Einenkel (MK), D. Haase, R. Schlegel, K. Hengst (C. Fuchß, 80. Min) - D. Päßler

Die bereits vor dem Spiel angesprochene angespannte Personalsituation zwang Trainer M. Zaeske zu einigen Umstellungen in der Startaufstellung. Die wohl markanteste Veränderung fand in der Verteidigung statt, wo von der bisher gewohnten Viererkette abgerückt und A. Felber das Vertrauen als Libero geschenkt wurde. Das Spiel gegen den Tabellendritten aus Raschau-Markersbach begann in der wunderschön gelegenen R.-Harbig-Sportstätte vielversprechend. Die erste dicke Chance setzte D. Päßler auf Seiten der Eintracht Zentimeter neben das Tor. Doch dann schlugen die Gastgeber eiskalt zu. Der bereits im Hinspiel brandgefährliche Schaarschmidt, Mike von Raschau (J. Hupke) nutzte die groben Abstimmungsprobleme der neuformierten ESV-Abwehr gnadenlos aus und brachte seine Mannen mit 2:0 in Front (6./9. Min). Die ambitionierte Eintracht trafen die beiden Gegentreffer in der Raschauer Rush-Hour hart und so lief in Folge dessen relativ wenig zusammen. Folgerichtig erhöhte der Tabellendritte nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff mit freundlicher Unterstützung der ESV-Verteidiger in der 33. Minute auf 3:0. Dabei blieb es auch bis zur Pause.
Im zweiten Durchgang brachte Trainer Zaeske den Routinier L. Ihle auf der Liberoposition und diesem gelang es tatsächlich Ordnung und Sauberkeit in das Spiel der Thum-Herolder zu bringen. Auch der Tatsache geschuldet, dass die Gastgeber einen Gang zurückschalteten ergaben sich nun durchaus gute Möglichkeiten für die Schwarz-Gelben. Dabei sind vor allem die beiden Aluminiumtreffer von R. Einenkel und dem eingewechselten C. Fuchß zu erwähnen, die das Spiel noch einmal hätten kippen können. Leider wollte das Leder dann aber einfach nicht mehr über die Linie des souveränen Raschauer Torhüters und so blieb es bei der 0:3-Niederlage aus Sicht der Thumer.

Das man sich gegen den haushohen Favoriten nur Außenseiter-Chancen ausrechnen durfte, war den Spielern von vorherein klar. Und auch wenn die Anfangsphase der Partie ordentlich daneben ging, gibt die zweite Halbzeit doch Mut und Zuversicht für die kommenden Aufgaben. Wenn es der Defensive gelingt sich zu stabilisieren und D. Päßler bald wieder Unterstützung von einem seiner gewohnten Sturmpartner bekommt, kann man mit Optimismus in die anstehenden Spiele gehen. Aufgrund der Punktverluste der direkten Kontrahenten bleibt der ESV auf seinem liebgewonnen 7. Tabellenplatz.

# Damen (Test): EINTRACHT - DFC Westsachsen Zwickau 3:0

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