>> Spielbericht

# FC Sehmatal - EINTRACHT 2:2 (0:1)


E. Theisinger - D. Neubert, D. Haase, A. Felber, T. Schmidt - A. Marschner (K. Michaelis, 74. Min), P. Reinhold, C. Wolf (M. Schnabel, 58. Min), R. Einenkel (MK), M. Felber - V. Panov

Zum letzten Spiel der Hinrunde beim Tabellenletzten in Sehma reiste der ESV-Tross standesgemäß im Bus an. Die knapp 45 mitgereisten Fußballtouristen belebten bereits eine Stunde vor Spielbeginn das Sportareal an der Bärensteiner Straße. Die Mannschaft von Trainer M. Zaeske hatte sich für diese besondere Spiel mit dieser besonderen Kulisse viel vorgenommen. Nach den beiden Siegen über Lugau und Schwarzbach wollte man nun das Tabellenschlusslicht bezwingen. Doch ohne etatmäßige Stürmer offerierte sich diese Mission schwerer als erwartet. Auf dem äußerst rutschigen Geläuf hatten die Thum-Herolder extreme Probleme im Spielaufbau. Auch die Verteidiger verschätzten sich regelmäßig bei langen Bällen der Gastgeber, was einige gute Möglichkeiten für Sehma in der Anfangsphase zur Folge hatte. Etwas überraschend dann die Führung für die Gäste in der 31. Minute durch die einzige Thumer Sturmspitze V. Panov, der im zweiten Versuch den Ball im Tor unterbringen kann. Bis zur Pause passierte dann kaum noch etwas.
Im zweiten Durchgang fand die Eintracht dann besser Zugriff auf das Spiel und drückte auf das 2:0. In der 61. Minute kann erneut V. Panov seinen Bewachern enteilen und aus halbrechter Position souverän einschieben. Doch das zweite Tor gab der Mannschaft keine Sicherheit. Im Gegenteil: Nur vier Minuten gelingt dem Sehmaer S. Berndt ein traumhaftes Tor per Volley-Direktabnahme und nun schöpften die Gastgeber noch einmal Mut. Durch die Auswechslungen von Marschner und Wolf brach das Offensivspiel der Thumer nun komplett zusammen und eine Wiederherstellung des Zweitoreabstandes erschien unwahrscheinlich. In der 85. Minute passierte dann das, was sich angedeutet hatte. D. Grunert wird von der aufgescheuchten ESV-Abwehr nicht entscheidend attackiert und so kann er einen Nachschuss ohne Probleme ins Tor drücken. Danach hatten die Gastgeber sogar noch Chancen das Spiel zu drehen.
Letztendlich eine etwas enttäuschende Leistung in einem Kreisligaspiel, was den Namen eigentlich nicht verdient hat. Die mitgereisten Fans dabei enttäuscht zu haben wurmte die Spieler dabei mindestens genauso sehr, wie die zwei Punkte verschenkt zu haben. Aber auf der Rückfahrt kippte die Stimmung dann wieder ins Positive und nach ein paar Liedern des alten Thumer Liedguts wurde die Rückfahrt noch zum vollen Erfolg. Mit sieben Punkten aus drei Spielen hat sich die Eintracht etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und überwintert auf einem angenehmen 7. Tabellenplatz.

Qué será, será!

Bilder vom Spiel: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.721121521299135.1073741834.102101896534437&type=1

PS: Die Hallensaison hat begonnen! Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr in der Turnhalle an der Wiesenstraße.

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