JA WIR HABEN EIN IDOL - MF DREIZEHN!

# Herren | EINTRACHT - SV GW Schwarzbach 5:2 (1:1)

E. Theisinger - T. Schmidt, A. Felber, D. Haase (MK), D. Neubert - M. Kühn (P. Reinhold, 25. Min), A. Marschner, C. Wolf (R. Einenkel, 65. Min), M. Felber - V. Panov (M. Schnabel, 82. Min), D. Päßler

Zum gestrigen Volkstrauertag begrüßte der ESV Eintracht Thum-Herold die Mannschaft aus Schwarzbach. Doch trauern sollten am Ende nur die Gäste.
Zunächst überraschte Trainer M. Zaeske die knapp 90 Zuschauer mit einer unerwarteten Aufstellung. Die wieder zur Verfügung stehenden P. Reinhold und R. Einenkel bat er auf der Bank Platz zu nehmen genauso wie den leicht angeschlagenen M. Schnabel. Stattdessen schenkte er im Mittelfeld erneut A. Marschner und M. Felber das Vertrauen. Für Schnabel rutschte D. Neubert in die Startelf.
Der ESV begann sehr motiviert und schwungvoll und versuchte wie in der Vorwoche schnellstmöglich in Führung zu gehen. Die beiden besten Chancen vergab dabei jeweils M. Kühn aus halblinker Nahdistanz. Doch dann der Schock für die Eintracht: Nach zwölf gespielten Minuten lässt die Verteidigung Gäste-Kapitän E. Herrmann ziehen, welcher sich freundlich bedankt und zum 0:1 einschiebt. Die Grün-Gelben nun total von der Rolle und verunsichert. Nach vorn ging es meist nur „hoch und weit“ und in der Defensive wurde fast jeder Angriff des Sturmduos Binder/Herrmann brandgefährlich. Hier musste Keeper E. Theisinger einige Male über sich hinauswachsen. Zu allem Überfluss wurde M. Kühn in der 24. Minute derart rüde von den langen Beinen geholt, dass es für ihn nicht weitergehen konnte. Notarzt F. Atmanspacher diagnostizierte eine Bänderverletzung, welche folgerichtig in der Notaufnahme bestätigt wurde. [Wir wünschen dir gute und schnelle Besserung, Martin!] Alles schien gegen die Thum-Herolder zu laufen. Kurz vor dem Pausentee dann doch noch der völlig unerwartete Ausgleich durch A. Marschner, der sehr gut von der Grundlinie aus bedient wird und ohne Mühe einlocht (43. Min).
Wer nun dachte, der moralisch wichtige Ausgleich kurz vor der Halbzeit bringt hier die Wende, sah sich einem Trugschluss aufgesessen. Wiederum nur neun Minuten nach Wiederanpfiff taucht erneut E. Herrmann vollkommen freistehend vor dem Tor auf und köpft eine präzise Flanke ohne Gegenwehr zur erneuten Gästeführung ein (54. Min). Doch diesmal steckten die Jungs den Rückschlag besser weg und versuchten sofort zurück ins Spiel zu finden. Dann schlug die Stunde unseres Publikumslieblings. Einer ebenfalls gut getimten Flanke von T. Schmidt wirft sich MF 13(+1) entgegen und drückt das Leder per Flugkopfball in die Maschen (62. Min). (Anmerkung der Redaktion: „OH MF DREIZEHN, DU BIST DER BESTE MANN! OH MF DREIZEHN, DU KANNST, WAS KEINER KANN!“) Nur eine Minute später tankt sich C. Wolf durch das Mittelfeld. Sein verunglückter Schussversuch mit in Echtzeit gemessenen 7,4 km/h findet dennoch den Weg über die Torlinie, da der Gästetorwart beim Aufhebeversuch ins Leere greift. Nun war der Sportplatz ein Tollhaus und auf den Rängen entluden sich die Emotionen. Und das beschränkte sich diesmal nicht nur auf kurz „JAAA!“ schreien und dann weiter Bier trinken. Beflügelt von den Fans bekam die Eintracht wieder Oberwasser bestürmte nun weiter das Tor von Oestrovsky. Schwarzbach hatte kaum noch etwas entgegenzusetzen und so gelang es D. Päßler in der 79. Minute auf 4:2 zu erhöhen. Sein scharfer Schuss aus extrem spitzen Winkel trifft die Beine eines auf der Torlinie stehenden Verteidigers, von wo der Ball an den Pfosten und hinter die Linie springt. Und ab ging es für unseren Wachtmeister ins Bad in der Menge! Den Schlusspunkt setzte P. Reinhold mit einem unglaublichen Faden aus ca.22m (84. Min). Ein Tor, welches so schön war, dass es kurzerhand für den „Puskas-Award“ 2014, 2015 und 2016 nominiert wurde

Kurz danach war Schluss. Es war ein nervenaufreibendes und emotionales Spiel, wie man es erwartet hatte. Überhitzte Gemüter auf den Rängen und diskussionswürdige Entscheidungen der Unparteiischen, doch am Ende überwiegt die grenzenlose Freude über den nächsten Dreier gegen den Abstieg.

Nun werden sicher einige sagen: „Jungs, das ist nur Kreisliga! Und das war nur Schwarzbach…“ Aber für uns war es mehr! Für uns seid ihr die Größten! #Nevergiveup

# Damen | SV Johannstadt 90 - EINTRACHT 0:0

# B-Mädels | Radebeuler BC 08 - EINTRACHT 6:1

# B-Jugend | SpG Au./Ho./Go./Thum-Herold - SpG Thalheim/Dc./Brünl. 1:0

  • 01
  • 02
  • 03
  • 04
  • 05
  • 06
  • 07
  • 08
  • 09
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • 32
  • 33
  • 34
  • 35
  • 36

Back to top