# Herren | Eintracht I vs. FC Sehmatal 3:0 (2:0)

Im „Spiel Eins“ nach Skerdilaid Curri übernahm, der von seiner Schulter-Operation zurückgekehrte, C. Wolf wieder das Kommando in der Eintracht-Zentrale. Nach den Ausfällen von D. Haase, M. Atmanspacher und S. Loos verblieb ihm folgende Elf:

M. Fehlau - E. Theisinger, P. Kirmse, A. Felber, T. Schmidt - M. Weigelt, R. Einenkel (MK, R. Grimm, 77. Min), M. Goldammer, M. Fietz (M. Felber, 53. Min) - D. Päßler, K. Hengst (P. Reinhold, 67. Min)

Gegen den Mitabsteiger aus Sehma, der nach eigenen Aussagen wohl noch mit den Folgen einer durchzechten Nacht kämpfte, benötigte der ESV ähnlich wie in der Vorwoche ein paar Minuten, um sich an Platz, Ball und Gegner zu gewöhnen. Nach anfänglichen kleinen Unstimmigkeiten rollte die schwarz-gelbe Offensivmaschine langsam an. So war es Toptorschütze D. Päßler, der nach ersten Torannäherungen seinen Kopf in einen Einenkel-Freistoß hielt und aus kurzer Distanz zum 1:0 einnickte (14. Min). Und da sich die Spanne zwischen der 10. und 20. Minute zu der effektivsten Eintracht-Zeit entwickeln scheint, legte Päßler nur drei Minuten später nach. Nach einem Weltklassepass von M. Fietz vollstreckte er wie in der Vorwoche aus spitzem Winkel zum 2:0 (17. Min, siehe Bild). Danach zogen sich die Hausherren etwas zurück und warteten auf die Reaktion der Sehmataler. Diese blieb jedoch irgendwie aus. Die Elf, mit der man sich in der letzten Saison noch packende Duelle gegen den Abstieg lieferte, überraschte mit erschreckender Schwachheit. So verstrich die restliche Zeit bis zur Pause ohne nennenswerte Höhepunkte.
Der Trainer der Gäste schien in der Kabinenansprache dann aber deutliche Worte gefunden zu haben, denn seine Mannen kamen sichtlich motivierter aus der Pause, als noch zu Beginn der Partie. Die zehnminütige „Drangphase“ der Sehmataler überstanden die Schwarz-Gelben jedoch unbeschadet, da sich die neu zusammengestellte Viererkette um Abwehrchef P. Kirmse wiederholt hochkonzentriert und weitestgehend fehlerlos präsentierte. Die angesprochene Drangphase der Gäste fand dann auch ein jähes Ende, als K. Hengst das Spielgerät von links scharf nach innen auf D. Päßler passte, welcher aus kurzer Distanz eiskalt zum 3:0 abschloss (63. Min). Spätestens nach diesem Treffer und der roten Karte nach Notbremse für die ehemalige Thumer Legende Sascha Kraus war die Moral des FCS gebrochen. Den einzigen Vorwurf, den sich die Thum-Herolder in der Schlussphase machen müssen, ist der, dass sie es in Überzahl nicht schafften das Torkonto etwas aufzubessern.

So standen nach 90 Minuten der zweite Heimsieg binnen einer Woche und das erste Saisonspiel ZUNULL. Danke Maik, dass wir das noch einmal erleben durften! D. Päßler zieht derweil nach seinem zweiten Dreierpack in Folge weiterhin einsam seine Kreise an der Spitze der Torschützenliste und hat mit nunmehr 13 Treffern zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr Buden als in der gesamten vergangenen Saison. Die „Wölfe“ klettern mit dieser bestechenden Leistung auf Tabellenplatz 9.

 # Herren | Eintracht II vs. Scharfenstein-Großolbersdorf II 1:2 (0:1)

Gegen einen ebenfalls ziemlich schwachen Gegner hatte die Thumer Reserve weniger Erfolg. Trotz einer überzeugenden Vorstellung und teilweise ansehbaren Kombinationen unterlagen sie den Gästen am Ende mit 1:2. Zwar konnte O. Schubert zwischenzeitlich zum hoch überfälligen 1:1 ausgleichen, doch mit dem einzig nennenswerten Konter der Scharfensteiner im zweiten Durchgang gelang ihnen der glückliche Siegtreffer. Sehr schade, dass es den Jungs nicht gelungen ist, sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu verabschieden. Aber da die zweite Thumer Mannschaft traditionell eine Rückrundenmannschaft ist, werden sie mit der aktuell tollen kämpferischen Einstellung schon bald wieder die rote Laterne abgeben!! ‪#‎word‬

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