1. Mannschaft Herren

7. Spieltag | 01.10.2017 | FSV Zp./Krumhermersdorf II vs. EINTRACHT 1:1 (0:0

Am gestrigen Sonntag reiste der Thum-Herolder Spielertross zur Auswärtspartie gegen die Spielvereinigung FSV Zschopau/Krumhermersdorf ll. Nach dem Derbysieg stand auf nassem, aber qualitativ gutem Geläuf im Krumhermersdorfer 'Stadion der Bauarbeiter' eine schwere Aufgabe bevor. Im Gegensatz zur Vorwoche musste Trainer Schindler auf M. Schnabel, K. Weigand und R. Einenkel verzichten, konnte aber wieder auf Stammtorhüter R. Hoffmann und C. 'Gas' Wolf bauen.
So sollte es also folgende Formation richten:

R. Hoffmann - C. Wolf, D. Neubert, C. Fuchß, T. Schmidt, M. Felber - M. Goldammer, D. Päßler, V. Panov - A. Marschner, P. Reinhold.

Ziel am heutigen Tag war es ungeschlagen in die Länderspielpause zu gehen und auf den soliden Auftritten der vergangenen Wochen aufzubauen.
Mit zwei Siegen im Rücken starteten die Hausherren jedoch wesentlich besser ins Spiel. Den Grün-Gelben fehlte es an Ballsicherheit und auch in den Zweikämpfen fehlte über weite Strecken der ersten Halbzeit der Zugriff. Zwar ließ man nur wenige klare Chancen der Gastgeber zu, entwickelte aber auch nach vorn kaum Druck. So kam es nach einer halben Stunde zum - zu diesem Zeitpunkt - verdienten Rückstand nach einer schnellen Direktkombination aus dem Mittelfeld. Mit dem 0:1 aus ESV-Sicht ging es auch in die Kabine, nachdem sich Schlussmann R. Hoffmann mehrfach auszeichnen konnte und musste, um einen höheren Rückstand zu verhindern.
Nach der Halbzeit wurde das Spiel der Schindler-Elf wesentlich strukturierter. So konnte man den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fern halten und strahlte mit zunehmender Dauer mehr Torgefahr aus. Es dauerte bis zur 69. Minute, als die Abwehr der Hausherren einen Ball nicht konsequent klären konnte und der auch an diesem Tag unermüdlich arbeitende A. Marschner sehenswert aus gut zwölf Metern den Ball zum Ausgleich in die lange Ecke schlenzte. In der Folge entwickelte sich eine meist im Mittelfeld umkämpfte Partie, die ihren negativen Höhepunkt im Platzverweis gegen V. Panov fand, der im Zweikampf schlicht zu spät dran war. Eine harte Entscheidung.

Schlussendlich trennte man sich - auch aufgrund der stark verbesserten 2. Hälfte - verdient mit 1:1 Unentschieden von einem starken Gegner. Durch die Niederlage des Verfolgers aus Grünhainichen geht der ESV als ungeschlagener Tabellenführer in die Länderspielpause. In 2 Wochen reist dann der SV 90 Pfaffroda zum Heimspiel ins Stadion an der Wiesenstraße.

6. Spieltag | 24.09.2017 | EINTRACHT vs. FV Venusberg e.V. 90 5:1 (3:1)

Wer kennt sie nicht, die schönste Strophe des alten TBV-Liedes? Ein wahrer Gassenhauer, der Jedem sofort wieder in den Sinn kommt, der an das Dorf hinterm Steinbruch denkt.

„Ruhm und Ehre für Thum Amateure,
Tod und Hass dem FVV.
Andi Wittig ist unser Vater
und wir sind schon wieder blau,
THUM ZWEI!“

Nun, viel hat sich geändert in der Bergstadt... Die Thumer Amateure gibt es nicht mehr. Andi Wittig ist nicht mehr unser Vater. Und blau sind wir auch nur noch höchstens einmal die Woche. Und der Hass dem FVV? Nunja, der hat sich weitestgehend in Wohlgefallen aufgelöst, zu nahe stehend sind sich die Akteure im Laufe der Jahre geworden.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Karrierestationen von Sven „M-M-Meyersven“ Meyer endete vor ungefähr eineinhalb Jahren 1:2 für den FVV. Nun war es also Zeit die richtigen Verhältnisse wiederherzustellen. Trainer Schindler konnte dabei auf folgende tollkühne Truppe zurückgreifen.

K. Weigand - T. Schmidt, R. Einenkel, M. Schnabel (J. Fuchß, 72. Min), C. Fuchß (M. Goldammer, 46. Min), D. Neubert - V. Panov, P. Reinhold, M. Felber - A. Marschner, D. Päßler (R. Ehrlich, 67. Min) // S. Maultsch, A.-W. Janker-Scholl

Und die Eintracht legte los, wie die Feuerwehr. Überfallartig wurde ein Angriff nach dem anderen vorgetragen und das Tor des Gästekeepers unter Dauerbeschuss genommen. Der FVV bekam in diesem Sturmlauf kein Bein auf den Boden, lediglich der Torerfolg für die Hausherren blieb aus. Nach ungefähr sechs Großchancen in zehn Minuten wurden die Zuschauer schon leicht ungeduldig. Sollte Schiedsrichterbeobachter und Ehrengast Steffen Rau etwa Recht behalten und sich die mangelnde Chancenverwertung später rächen? Wie als hätte er die Unruhe verspürt, legte sich A. Marschner einen Eckball zurecht, trat ihn sanft und doch bestimmt direkt aufs Tor und überraschte den Keeper damit dermaßen, dass dieser den Ball nur noch durch seine Hände passieren lassen konnte (11. Min).
Mit so einer 1:0-Führung ließ es sich dann doch deutlich besser spielen und die Eintracht setzte eifrig nach. Das frühe Attackieren der überforderten FV-Defensive zwang diese zu teils haarsträubenden Fehlern. Einen diesen Fehler nutzte P. Reinhold kaltblütig aus, ergaunerte sich den Ball im Venusberger Spielaufbau, bediente den mitgelaufenen Päßler, der überlegen zum 2:0 einschob (27. Min). Und wiederum ein viertel Stunde später gelang Päßler auch noch das 3:0 (41. Min). Quasi mit dem Halbzeitpfiff erzielten die Venusberger aber dann aus dem Nichts den Anschlusstreffer, als M. Seidel eine kollektive Tiefschlafphase, der bis dato kaum geforderten ESV-Abwehr, bestrafte.

Nach dem Pausentee schaltete die Eintracht gute ein bis zwei Gänge zurück und ließ den FVV etwas besser ins Spiel kommen. Doch aufgrund der limitierten spielerischen Mittel der Gäste und der nachlassenden Kräfte der Thum-Herolder entwickelte sich nun ein weitaus unspektakuläreres Spiel als es noch im ersten Durchgang der Fall war. Trotzdem gelang D. Päßler noch sein dritter Treffer des Tages in der 65. Minute, bevor er sich unter dem Applaus der Zuschauer in den Feierabend verabschieden durfte. Mit nunmehr acht Toren führt er die Torjägerliste der 1. KK Ost an! Auch unser MF13 durfte sich noch für eine gute Partie mit dem Treffer zum 5:1-Endstand in der 79. Minute belohnen.

Dann war Schluss und die Grün-Gelben widmeten sich den bierigen Feierlichkeiten zum 105. Fußballjubiläum in Herold. In einem mit Spannung erwarteten Derby, kam selbige nie wirklich auf - zu schwach waren die Gäste am heutigen Tage. D. Schindler war mit der Leistung seiner Mannen hingegen zufrieden. „Lediglich der Pass zum Mitspieler wäre in einigen Situationen besser gewesen, als der alleinige Zug zum Tor. Das müssen wir verbessern, um noch effektiver und sicherer zu werden“ fasste er die Geschehnisse zusammen. Die Eintracht bleibt damit weiterhin SPITZENREITER und darf sich fortan wieder völlig zurecht DERBYSIEGER nennen!

Bedanken möchten wir uns abschließend noch bei der Stadt Thum, die unsere Heimspielstätte mit zahlreichen Sitzschalen des ruhmreichen FC Erzgebirge Aue ausstattete. Vielen Dank auch an die über 100 Zuschauer, die diesem Festtag einen würdigen Rahmen verliehen, und den Club am Sportplatz, der uns stark bei der Ausgestaltung der Feierlichkeiten unterstützte!

 

Bilder vom Spiel: https://www.facebook.com/ESVEintrachtThumHerold/posts/1447701978641082

 

Bilder von der Herolder Kirmes: https://www.facebook.com/ESVEintrachtThumHerold/posts/1447706051974008

5. Spieltag | 17.09.2017 | TSV RW Arnsfeld vs. EINTRACHT 1:3 (0:2)

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich das eines Tages hier an dieser Stelle mal noch schreiben kann, aber: DIE EINTRACHT HAT EINEN LAUF!

Gegen den rot-weißen TSV stand C. Wolf erstmals nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder im Aufgebot. Auch D. Päßler und P. Reinhold kämpften sich wieder zurück in die Startelf und so ging eine angriffslustige Formation mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gegen den Tabellen-Neunten. Jedoch wurde schon bei der Begehung des tiefen und durchnässten Platzes (von „Rasen“ kann man leider nicht sprechen) deutlich, dass das heute kein schönes Spiel wird. Und so benötigte die Eintracht wie gewohnt wieder einige Minuten um sich an die gegebenen Umstände zu gewöhnen. Das Spiel flach und sicher von hinten aufzubauen, war hier und heute so gut wie unmöglich. Dies war auch dem munteren Attackieren der Gastgeber geschuldet, denen die Anfangsphase fast vollumfänglich gehörte. An der ESV-Defensive und dem blendend aufgelegten R. Hoffmann bissen sie sich jedoch die Zähne aus. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Grün-Gelben den Druck zu erhöhen, was umgehend zum Torerfolg führte. A. Marschner konnte den Ball brillant in den Lauf von D. Päßler stecken, welcher Fahrt aufnahm und den Torhüter überwinden konnte (43. Min). Nur wenige Augenblicke später kann der Torhüter des TSV einen satten Schuss von C. Wolf nur zur Ecke abwehren. Diese von A. Marschner getretene Ecke fand mit D. Päßler einen dankbaren Abnehmer und wurde vom Wachtmeister persönlich eingenickt (45. Min). PÄSSLER ON FIRE! Mit der komfortablen und etwas überraschenden Führung ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang lief weiterhin wenig zusammen bei den Thum-Heroldern. Auch ein Platzverweis für die Hausherren und die Einwechslung von S. Maultzsch und D. Schindler verschafften der Eintracht nicht die benötigte Überlegenheit, um den Sack zuzumachen. Sich ergebende Konter wurden nicht mit der letzten Konsequenz zu Ende gespielt und so wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Eine halbhohe Flanke durch den Thumer Strafraum landete an C. Wolfs Pfote - R. Pollmer konnte mit dem fälligen Strafstoß zum 1:2 verkürzen. Die sind aber auch stark, diese Pollmers… Doch in dieser Phase offenbarte sich die aktuelle Stärke der Eintracht. Sie knickten nach dem Gegentreffer nicht ein, so wie das vielleicht in der Vorsaison gewesen wäre. Nein sie ergriffen nun endlich wieder das Ruder und wollten den alten Abstand wieder herstellen. Dies gelang letztendlich A. Marschner in der 90. Minute, der das Leder nach Zuspiel von D. Päßler, aus 16 Metern im linken unteren Eck unterbrachte und sich damit zum Man of the Match krönte.

D. Schindler resümierte nach Spielende: „Das war heute ein Kampfspiel, das wir angenommen und letztendlich auch gewonnen haben. Wir haben gezeigt, dass wir auch solche Spiele gewinnen können.“ Aktuell läuft es halt einfach bei den Herren, die nun mit 13 Zählern aus 5 Spielen von der TABELLENSPITZE grüßen! JAWOHL!!!

Doch nun richtet sich der Fokus vollumfänglich auf das anstehende Derby am Samstag gegen den FVV. Die bisher hart erkämpften Zähler sind ganz und gar wertlos, wenn nicht auch diese drei Punkte in Herold bleiben! Also weiter so, Männer! WEITER IMMER WEITER!

 

#ForzaESV
#Spitzenreiter

4. Spieltag | 10.09.2017 | EINTRACHT vs. SV 90 Jöhstadt 2:0 (1:0)

Am gestrigen Sonntag begrüßte die Eintracht den SV 90 aus Jöhstadt zum Spitzenspiel (Dritter gegen Vierter) der Kreisklasse Ost. Im Vergleich zu Schlettau, dem Gegner der Vorwoche, hat Jöhstadt zwar keinen eigenen Trailer, kann aber immerhin auf einen Artikel im neuesten #Amateur-Spezial der renommierten Fachzeitschrift 11Freunde verweisen (https://www.facebook.com/607213592723639/photos/pcb.1314667075311617/1314666985311626/?type=3&theater).

Gegen diesen von nun an prominenten Kontrahenten schenkte ESV-Coach D. Schindler folgender Elf das Vertrauen auf dem Herolder Rasen:

R. Hofmann - T. Schmidt, R. Einenkel, D. Haase, D. Neubert, M. Felber - V. Panov (D. Päßler, 49. Min), C. Fuchß, S. Meiner (P. Reinhold, 43. Min.) - R. Ehrlich (A.W. Janker-Scholl, 84. Min), A. Marschner

Auf der ausgesprochen hochkarätig besetzten Bank fanden sich zu Beginn J. Fuchß, D. Päßler, P. Reinhold, M. Goldammer und Vereinslegende A.W. Janker-Scholl wieder. Schindler lobte im Nachgang die Breite des Kaders, durch die es trotz zahlreicher Verletzungen möglich ist, effektiv zu wechseln und taktieren.

Vor knapp 100 Zuschauern begann die Partie mit 15 Minuten Verspätung. In den ersten, leicht grün-gelb vernebelten Minuten zeigten die Gäste zunächst mehr Vorwärtsdrang, ohne jedoch zwingend zu werden. Mit zunehmender Spielzeit fand sich die Mannschaft der Thum-Herolder und konnte die ersten Offensivaktionen fahren. Eine neu gewonnene Passsicherheit und das geschickte unterbinden der lang gespielten Gästeattacken waren der Schlüssel hierfür, analysierte D. Schindler. Dennoch spielte sich das Geschehen mehrheitlich im mittleren Spielfelddrittel ab. Die drei Offensivkräfte S. Meiner, A. Marschner und R. Ehrlich konnten Mitte der ersten Halbzeit für ein erstes Raunen auf den Rängen sorgen. Letzterer konnte in einer undurchsichtigen Strafraumsituation seinen rechten Schlappen hinter den Ball bringen und zielte mit etwas zu viel Rücklage ans Aluminium. Viele Zweikämpfe und Nicklichkeiten prägten das Aufeinandertreffen von Beginn an und so war es kaum verwunderlich, dass einige Akteure auf beiden Seiten fortwährend nahe am Platzverweis wandelten. Acht gelbe Karten, gerecht verteilt auf beide Parteien, waren die logische Konsequenz. Dem nahezu fehlerlos agierenden Referee muss an dieser Stelle ein Kompliment gemacht werden. Kurz vor dem Pausentee kam die Eintracht zum Torerfolg in einer moralisch wichtigen Phase. Auf der linken Außenbahn konnte T. Schmidt in die SV 90-Defensive eindringen und eine Flanke auf den Fünfmeterraum schlagen. Dort tauchte plötzlich R. Ehrlich phantomartig aus dem Nichts auf und konnte mit der linken Innenseite eiskalt zur ESV-Führung vollstrecken. Für unser Eigengewächs war dies bereits der 3. Saisontreffer. Stark!

Die Eintracht kam engagiert aus der Kabine und drängte nun auf die Entscheidung. V. Panov hatte direkt nach Wiederbeginn die erste gute Möglichkeit auf das zweite Tor der Hausherren. Wie in Halbzeit eins, hatten die Jöhstädter weiterhin Probleme bei Aktionen über die Außenbahnen: hier brachten vor allem MF13 und der eingewechselte P. Reinhold immer wieder Gefahr in die Hintermannschaft. Leider blieben die Bemühungen zunächst unbelohnt. Die immer noch hitzig geführte Partie erlebte ihren vorläufigen Höhepunkt Mitte der zweiten Halbzeit. Nach einem Zweikampf, den M. Felber nur per Foul für sich entscheiden konnte, blieben er und auch sein Gegenspieler am Boden liegen. Der nachlaufende Spieler konnte(oder wollte) nicht mehr abbremsen und traf den Kopf des am Boden liegenden MF mit voller Wucht. Dieser musste verletzt ausgewechselt werden und wurde mit einer klaffenden Platzwunde im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert. Umso mehr wollten die Thum-Herolder nun Vergeltung in Form des entscheidenden Treffers. Dieser gelang schlussendlich dem inzwischen für V. Panov eingewechselten D. Päßler in der 78. Minute. Einen eigentlich wenig gefährlich wirkenden Freistoß, der direkt auf den Torwart kam, konnte dieser nicht festhalten und D. Päßler (78.) konnte souverän abstauben und mit R. Ehrlich wieder gleichziehen. Der Mannschaft, dem Trainer und auch den Thum-Herolder Fans fiel ein Stein vom Herzen und man feierte fortan nahezu jede Aktion.

Der vorläufige Höhepunkt der Ekstase schien in der 84. Minute gekommen. Trainer D. Schindler wollte sich, nach den Schlussminuten in Olbernhau, nicht erneut der Kritik für eine verpasste Einwechslung aussetzen und so betrat Edelreservist A. W. Janker-Scholl die Arena. Diese Aktion löste frenetischen Jubel auf der Tribüne aus. Alex ist ein Sinnbild dafür, was es bedeutet sich 100% mit dem Team zu identifizieren und was durch harte Arbeit erreicht werden kann. Mit jeder weiteren Einsatzminute in der 1. Kreisklasse lehrt er all Diejenigen eines Besseren, die vor der Saison aufgrund „fehlender Aussicht auf Spielpraxis“ das Weite suchten. Einen klasse gespielten Steilpass auf D. Päßler und ein leider verzogenen Lupfer (Platzfehler, definitiv!) hatte der Mann mit der Gelfrisur noch zu verzeichnen, dann war Schluss. Die umjubelten drei Punkte bleiben an der Wilisch!

Dennoch resümierte D. Schindler nach dem erlösenden Schlusspfiff und der großen Freude leicht kritisch. Sein Fazit zum vierten Saisonspiel ohne Niederlage: „Wir konnten uns wieder spielerisch steigern. Bei der Anzahl an Chancen, hätte die Torausbeute auch höher sein können. Trotzdem müssen wir weiter arbeiten, damit jede Woche neu die gleiche Leidenschaft, Spielfreude und Hingabe von heute abgerufen werden kann. Wir wollen die aufsteigende Formkurve auch gegen Arnsfeld nächste Woche bestätigen.“

#ForzaESV

3. Spieltag | 27.08.2017 | SV Olbernhau e.V. II vs. EINTRACHT 2:2 (0:1) w

Das erste Mal in der Geschichte der Eintracht ging es für die Herren heute nach Olbernhau. Gegen die zweite Garde des recht erfolgreichen Landesklasseteams setzte Coach D. Schindler zunächst auf die Defensive. Ein 5-3-2 sollte eine weniger torreiches Spiel als in der Vorwoche zur Folge haben.

M.Goldammer - T.Schmidt, D. Neubert, D. Haase, L. Krebs, M. Felber - K. Michaelis, V. Panov, P. Reinhold (M. Schnabel) - D. Päßler, R. Ehrlich (D. Schindler)

Die Partie begann mit vielen Unkonzentriertheiten und Fehlpässen der Thum-Herolder. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt, doch konnte der Gastgeber die ersten Akzente setzen. Eine direkt ans Lattenkreuz geschlagene Ecke und ein gut getimter Kopfball waren die Höhepunkte der ersten 25 Minuten. Nach 27 Minuten musste P. Reinhold den Platz vorübergehend verlassen (laut neuer Spielordnung, durfte er später wieder eingewechselt werden) und es kam M. Schnabel, der sich in die Abwehrkette einreite. Abwehrchef D. Haase versuchte nun mehr Passsicherheit ins Spiel zu bringen und der ESV kam dadurch zunehmend besser in die Partie.
Ein lang geschlagener Ball von M. Schnabel fand seinen Abnehmer in D. Päßler, welcher zwei Gegenspieler aussteigen ließ und die erste Großchance der Gäste eiskalt verwandelte (34. Min). Nur ein Eckball brachte noch einmal Gefahr in die Hintermannschaft des SVO. In der Folge blieb es bis zur Halbzeit ereignisarm, auch weil Olbernhau sich Chancen nur in Abseitspositionen erarbeitete.
Doch die 1:0-Führung brachte kaum Ruhe in die Phase nach dem Wiederbeginn. Ähnlich wie zu Beginn spielte nur der SV und wusste lediglich seine Chancen nicht zu nutzen. Eine der zahlreichen Gelegenheiten der Gäste landete nach einem Patzer von M.Goldammer schlussendlich dann doch im Tor zum verdienten Ausgleich (70. Min). Richtig hitzig wurde das Spiel aber erst in der Schlussviertelstunde. Der ESV kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte durch einen perfekt vorgetragenen Konter das 2:1 erzielen. V. Panov dribbelte sich sehenswert durchs Mittelfeld und hatte frei Wahl auf D. Päßler oder P. Reinhold abzulegen. Er entschied sich für Letzteren, der das Tor traf (75. Min). Eigentlich hätte man mit dieser Führung im Rücken die Zeit runterlaufen lassen können, doch Trainer Schindler verpasste es in dieser Situation seine Wunderwaffe A.W. Janker-Scholl (der Mann für deinen besonderen Höhepunkt!) einzuwechseln und so brachte eine letzte Aktion in der 90. Minute noch einmal Aufregung. Einen Abpraller konnten die Hausherren zum vermeintlichen 2:2 verwandeln. Die Farce an diesem Gegentor ist, dass M. Schnabel den Ball noch deutlich vor der Torlinie blocken und wegbefördern konnte. Der Schiedsrichter musste auf die "Kompetenz" seines Assistenten an der Linie zurückgreifen und dieser entschied - natürlich vollkommen objektiv - auf Tor für Olbernhau und damit auf Punkteteilung.

Letztendlich wurden wir in einem intensiven Spiel durch eine herausragende Fehlentscheidung um zwei weitere Punkte in der Fremde gebracht. Auch wenn es unsererseits keine überzeugende Vorstellung war und das Unentschieden leistungsgerecht wohl in Ordnung geht, kratzt dieser Last-Minute-Punktverlust schon etwas an der Moral.
Nichtsdestotrotz kann man den Saisonstart der Herren nach sieben Punkten aus drei Spielen (zwei davon auswärts) endgültig als gelungen betrachten!

In der Länderspielpause am kommenden Sonntag empfängt die Eintracht um 15:00 Uhr den TSV 1864 Schlettau - Abt Fussball zur 2. Pokalrunde. Der TSV steht nach zwei knappen Niederlagen (1:2 gegen Bermsgrün und 5:6 gegen Erla-Crandorf) und einem 3:1-Sieg gegen Affalter II mit drei Punkten auf Rang neun der 1. KK West.

2. Spieltag | 20.08.2017 | EINTRACHT vs. SpG Heidersdorf/Deutschn. II 5:3 (0:0)

Oh du ruhmreicher SV Heidersdorf! Du ewig Unterschätzter. Du heiß Geliebter. Du Sagenumwobener. Du glanzvoller FC Hollywood. Sechs lange Jahre haben wir dich nicht mehr gesehen. Doch vergessen konnten wir dich nie. Dich und dein Helden. Ikonen des Kreisklassefußballs. Welcher TBVler erinnert sich nicht mit Tränen in den Augen an diesen denkwürdigen 23.10.2011 als du im Thumer Tollhaus den sichergeglaubten Sieg noch aus der Hand schenktest. Am Ende stiegst du dennoch auf. Und stiegst wieder ab. Deine Geschichte ist auch ein Stück weit unsere Geschichte! Und nun bis du wieder da. 1. Kreisklasse. Verändert. Und dennoch unverändert schön, verzaubernd, wie beim letzten Mal. Was haben wir dich vermisst.

Wir wussten, gegen Dich müssen wir alles aufbieten, sonst hätten wir keine Chance! So konnte unser Trainer D. Schindler, trotz zahlreicher Verletzter, erstmals auf 16 Spieler zurückgreifen, die bis in die Haarspitzen motiviert waren. Zu Beginn der Partie merkte man uns die Nervosität deutlich an. Klar, da war dieses Gefühl, wie als würde man seine frühere Jugendliebe aus der Dorfdisko nach vielen Jahren erstmals wiedersehen. Und sie hat jetzt einen Neuen. Deutschneudorf heißt der Typ. Doch gerade deshalb wollten wir uns heute ordentlich reinhängen und klar machen, was ihr durch die Lappen geht. Im Vergleich zur Vorwoche stießen mit Einenkel, Meiner, Grimm und Schmidt gleich vier neue Gesichter in die Startaufstellung. Und nachdem diese sich Sicherheit verschafft hatten, wurde die Eintracht Mitte der ersten Halbzeit langsam mutiger. Allein A. Marschner hatte drei Großchancen (2x Aluminium, 1x pariert) unsere Farben in Führung zu bringen. Doch auch dir, großer SVH, spürte man die Aufregung ab. Dir gelang so gut wie nichts und so ging es mit 0:0 in die Kabine. Tür an Tür. Neben dir! *-*

Im zweiten Durchgang wollten wir die Nervosität nun ganz ablegen und von unseren hohen unpräzisen Bällen zurück zum trainierten Kurzpassspiel gelangen. Und der Traumstart glückte direkt: Anstoß, Pass von S. Meiner auf T. Schmidt nach links außen, flache Hereingabe auf D. Päßler und der mit dem ersehnten Torerfolg aus acht Metern (46. Min). Und S. Meiner zeigte auch beim zweiten Treffer, warum er so wichtig für uns ist. Nach einem doppelten Doppelpass mit A. Marschner donnerte er das Leder aus 18m Torentfernung mitten in dein Herz (53. Min). Doch das konntest du nicht auf dir sitzen lassen und zeigtest uns endlich dein wahres Gesicht: gallig, bissig, giftig und verführerisch offensiv. In zehn Minuten der Unachtsamkeit und kurzzeitigen Befriedigung stachst du zwei Mal zu, stelltest den alten Spielstand wieder her und damit das Spielgeschehen auf den Kopf.

Doch auch wir wollten uns nicht geschlagen geben. Nicht heute. Nicht gegen Heidersdorf. Unsere Offensivkräfte Reinhold, Päßler, Panov und Ehrlich liefen nun zu Hochtouren auf. In der 85. Minute schnappte sich Panov das Leder und zog unwiderstehlich schnell von rechts außen in den Strafraum rein und jagte den Ball mit Vollspann ins lange Eck. 3:2 - der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase. Nur eine Minute später steckte Abwehrchef R. Einenkel einen Pass in die Tiefe, der eigentlich schon als sichere Beute für deinen Keeper galt, doch M. Schnabel (einer der 2011er Zeitzeugen, weißt du noch?) ging energisch nach und zwang den Torwart zu einem katastrophalen Fehlgriff. Er ließ den Ball durch die Beine passieren und Schnabel musste nur noch einschieben (86. Min). Was war los, SVH? Gibst du schon auf? Nein nicht doch - Du gibst niemals auf! Nach schönem Alleingang deines Kapitäns und präzisem Schuss ins Torwarteck warst du sofort wieder da (87. Min). Aber die drei Punkte wollten heute in Herold bleiben! P. Reinhold wollte den Sack endgültig zumachen und tanzte sich in letzter Minute durch deine Abwehrreihen. Da war es wieder: Dieses Gefühl, wie damals auf der Tanzfläche der Dorfdisko, erinnerst du dich? SVH, meine Jugendliebe. Du konntest ihn nicht abhalten, musstest ihn gewähren lassen. Er kam zum Abschluss, der Ball prallt vom Verteidiger zu R. Ehrlich, der direkt wieder aufs Tor schießt. Abgefälscht vom Libero fliegt der Ball unhaltbar ins Netz. 5:3. Schlusspfiff.

Das Ende einer Schlacht. Das Ende einer Liebe? Nein. Heute warst du nicht gut drauf, SVH. Hattest einen schlechten Tag. Das kommt vor. Du bist besser. Du bist größer. Auch wenn von den Helden vergangener Tage niemand mehr dabei war - von deinem Glanz hast du nichts verloren, du geheimnisvoller, du glorreicher SVH!

Und was ist mit uns? Trainer Schindler fasst die Partie wie folgt zusammen:
„55 Minuten guter Fußball, der Rest war ausbaufähig. Wir müssen weiter hart arbeiten, damit wir fußballerische Überlegenheit über einen längeren Zeitraum abrufen können und bei Führung nicht die Vorgaben über Bord werfen. Besonders erfreulich: Mit Julian Fuchß konnte nach Lucas Krebs und Robin Ehrlich bereits der dritte Nachwuchsspieler integriert werden, was Vorfreude auf die nächsten Partien weckt!“

#ESVSVH
#6Punkte
#ForzaESV

Für die neue Saison konnte die Eintracht einen neuen Trainer für unsere Herren-Mannschaften gewinnen. Mit Danny Schindler heuert ein junger und dennoch erfahrener Mann in Thum-Herold an, der mit sofortiger Wirkung gemeinsam mit Chris Wolf und dem zurückgekehrten Thomas Wohlgemuth den Betreuerstab bildet. Der ehemalige Spieler von Textima Chemnitz konnte bereits in den Testspielen zwei Achtungszeichen setzen. Gegen die Kreisligavertretungen vom FC Lößnitz (3:3) und dem SV RW Neuwürschnitz (3:1) gelang ihm ein so nicht zu erwartender Coup. Wir freuen uns auf die neue Spielzeit und heißen dich herzlich Willkommen: Glück Auf, Danny!

EINTRACHT I vs. SpG Tannenberg/Hermannsdorf 1:0 (0:0)

E. Theisinger - S. Ghanavati, P. Reinhold, D. Haase, T. Schmidt - M. Goldammer (D. Neubert, 83. Min), K. Hengst, R. Einenkel (MK), M. Weigelt (M. Fietz, 72. Min) - D. Päßler, R. Grimm (C. Wolf, 92. Min)

An den Sieg der Vorwoche wollten die Thum-Herolder, die heute in Retro-Ratskeller-Trikots aufliefen, möglichst nahtlos mit einem weiteren Punktgewinn anschließen. Trainer C. Wolf musste dabei den Ausfall von M. Schnabel in der Innenverteidigung kompensieren und brachte dort den sonst offensiv beschlagenen P. Reinhold. Dieser Schachzug sollte sich im Spielverlauf als wahrer Geniestreich erweisen. Gegen den Aufsteiger und Tabellendritten aus Tannenberg hatten die „Wölfe“ noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen und entsprechend motiviert gingen sie die Partie an. Die Gäste präsentierten einen soliden und robusten Spielstil, welcher die ESVler aber nur selten wirklich ernsthaft in Bedrängnis brachte. Diese wiederum konnten mit der spielstarken Mittelachse Reinhold-Hengst-Päßler immer wieder gute Spielzüge vortragen, waren variabel in der Verlagerung auf die Flügel oder suchten, wenn nötig, das Eins-gegen-Eins. Nur im Abschluss generierten sie zu wenige Torchancen. So ergab sich ein spannendes Spiel, was aber bis auf einen verweigerten Strafstoß nach Foul an M. Weigelt, kaum Höhepunkte hervorbrachte.
Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff wurde wieder ein ESV-Spieler im Strafraum zu Fall gebracht. Diesmal war es R. Einenkel und diesmal ertönte auch des Schiedsrichters Pfeife. Päßler hatte am Freitag noch Strafstöße trainiert und verwandelte entsprechend kaltschnäuzig zum 1:0. Nun musste Tannenberg reagieren. Sie versuchten fortan auch viel, hatten nun deutlich mehr vom Spielgeschehen - prallten aber immer wieder an der überragenden Innenverteidigung oder Torwart Theisinger ab. So gelang es den Gastgebern den Vorsprung zu verteidigen und den zweiten Sieg in Folge einzufahren! Es war eine große kämpferische Leistung und ein richtig schöner dreckiger 1:0-Sieg, so wie wir ihn lieben und feiern (siehe Video: https://www.facebook.com/ESVEintrachtThumHerold/videos/vb.102101896534437/1013562745388343/?type=2&theater&notif_t=like&notif_id=1465838968397431).
Damit ist der Klassenerhalt einen Spieltag vor Schluss endlich in trockenen Tüchern! Wir bleiben #erstklassig! Mit einem weiteren Sieg nächste Woche gegen den direkten Tabellennachbarn aus Zwönitz, könnte man diesen noch überholen und die Saison auf einem versöhnlichen 8. Platz abschließen.


EINTRACHT II vs. SpG Zschopau/Krumhermersdorf 2:7 (0:4)

Mit dem Tabellenzweiten aus Zschopau-Krumhermersdorf wartete heute eine richtig harte Nuss auf die Männer von A. Wittig. Doch mit den Erfolgen der letzten Wochen im Rücken, versuchten die Hausherren auch hier auf Sieg zu spielen, was die ersten zehn Minuten sehr ansehnlich funktionierte. Vor allem die bärenstarke Sturmspitze K. Michaelis spielte die erfahrenen Verteidiger immer wieder schwindelig. Doch leider sprang nichts Zählbares heraus. Stattdessen waren es die Motorradstädter und Suppenländer, die mit einem langen Ball über die Viererkette hinweg zur Führung kam. Damit hatten sie ein effektives Mittel gefunden, die Thumer zu überwinden. Jeder weitere Angriff wurde über einen hohen oder langen Ball durch die Schnittstellen der Viererketten eingeleitet, den sich die schnellen Gästestürmer erliefen und M. Fehlau in 40 Minuten sechs Tore einschenkten. Es war dennoch schön zusehen, dass sich die Amateure selbst nach dem Eigentor von M. Felber nicht völlig aufgaben, sondern noch um ihre Ehre kämpften. Kapitän Brückner konnte noch zwei gute Spielzüge einleiten, die Reuther und Nowitzki in Tore ummünzten. Endstand 2:7. Und dennoch herrschte Ausgelassenheit nach dem Spiel auf beiden Seiten, denn für beide Teams geht es weder nach vorn noch nach hinten. Und so wurde noch das ein oder andere Getränk gemeinsam verzehrt. #feineLeit

# Herren | Eintracht I vs. FC Sehmatal 3:0 (2:0)

Im „Spiel Eins“ nach Skerdilaid Curri übernahm, der von seiner Schulter-Operation zurückgekehrte, C. Wolf wieder das Kommando in der Eintracht-Zentrale. Nach den Ausfällen von D. Haase, M. Atmanspacher und S. Loos verblieb ihm folgende Elf:

M. Fehlau - E. Theisinger, P. Kirmse, A. Felber, T. Schmidt - M. Weigelt, R. Einenkel (MK, R. Grimm, 77. Min), M. Goldammer, M. Fietz (M. Felber, 53. Min) - D. Päßler, K. Hengst (P. Reinhold, 67. Min)

Gegen den Mitabsteiger aus Sehma, der nach eigenen Aussagen wohl noch mit den Folgen einer durchzechten Nacht kämpfte, benötigte der ESV ähnlich wie in der Vorwoche ein paar Minuten, um sich an Platz, Ball und Gegner zu gewöhnen. Nach anfänglichen kleinen Unstimmigkeiten rollte die schwarz-gelbe Offensivmaschine langsam an. So war es Toptorschütze D. Päßler, der nach ersten Torannäherungen seinen Kopf in einen Einenkel-Freistoß hielt und aus kurzer Distanz zum 1:0 einnickte (14. Min). Und da sich die Spanne zwischen der 10. und 20. Minute zu der effektivsten Eintracht-Zeit entwickeln scheint, legte Päßler nur drei Minuten später nach. Nach einem Weltklassepass von M. Fietz vollstreckte er wie in der Vorwoche aus spitzem Winkel zum 2:0 (17. Min, siehe Bild). Danach zogen sich die Hausherren etwas zurück und warteten auf die Reaktion der Sehmataler. Diese blieb jedoch irgendwie aus. Die Elf, mit der man sich in der letzten Saison noch packende Duelle gegen den Abstieg lieferte, überraschte mit erschreckender Schwachheit. So verstrich die restliche Zeit bis zur Pause ohne nennenswerte Höhepunkte.
Der Trainer der Gäste schien in der Kabinenansprache dann aber deutliche Worte gefunden zu haben, denn seine Mannen kamen sichtlich motivierter aus der Pause, als noch zu Beginn der Partie. Die zehnminütige „Drangphase“ der Sehmataler überstanden die Schwarz-Gelben jedoch unbeschadet, da sich die neu zusammengestellte Viererkette um Abwehrchef P. Kirmse wiederholt hochkonzentriert und weitestgehend fehlerlos präsentierte. Die angesprochene Drangphase der Gäste fand dann auch ein jähes Ende, als K. Hengst das Spielgerät von links scharf nach innen auf D. Päßler passte, welcher aus kurzer Distanz eiskalt zum 3:0 abschloss (63. Min). Spätestens nach diesem Treffer und der roten Karte nach Notbremse für die ehemalige Thumer Legende Sascha Kraus war die Moral des FCS gebrochen. Den einzigen Vorwurf, den sich die Thum-Herolder in der Schlussphase machen müssen, ist der, dass sie es in Überzahl nicht schafften das Torkonto etwas aufzubessern.

So standen nach 90 Minuten der zweite Heimsieg binnen einer Woche und das erste Saisonspiel ZUNULL. Danke Maik, dass wir das noch einmal erleben durften! D. Päßler zieht derweil nach seinem zweiten Dreierpack in Folge weiterhin einsam seine Kreise an der Spitze der Torschützenliste und hat mit nunmehr 13 Treffern zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr Buden als in der gesamten vergangenen Saison. Die „Wölfe“ klettern mit dieser bestechenden Leistung auf Tabellenplatz 9.

 # Herren | Eintracht II vs. Scharfenstein-Großolbersdorf II 1:2 (0:1)

Gegen einen ebenfalls ziemlich schwachen Gegner hatte die Thumer Reserve weniger Erfolg. Trotz einer überzeugenden Vorstellung und teilweise ansehbaren Kombinationen unterlagen sie den Gästen am Ende mit 1:2. Zwar konnte O. Schubert zwischenzeitlich zum hoch überfälligen 1:1 ausgleichen, doch mit dem einzig nennenswerten Konter der Scharfensteiner im zweiten Durchgang gelang ihnen der glückliche Siegtreffer. Sehr schade, dass es den Jungs nicht gelungen ist, sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu verabschieden. Aber da die zweite Thumer Mannschaft traditionell eine Rückrundenmannschaft ist, werden sie mit der aktuell tollen kämpferischen Einstellung schon bald wieder die rote Laterne abgeben!! ‪#‎word‬

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