Teams

# Herren | EINTRACHT vs. VfB Annaberg II 1:2 (0:0)

E. Theisinger - D. Neubert, A. Felber, D. Haase, T. Schmidt - R. Schlegel, R. Einenkel (MK, C. Wolf 78. Min), Michael Goldammer (K. Hengst, 85. Min), P. Reinhold - V. Panov, D. Päßler

Im dritten Spiel der Rückrunde gab es für die Eintracht leider wieder keine Punkte. Die Reserve der Landkreisstadt revanchierte sich für das 2:3 im Hinspiel und entführt drei wichtige Zähler aus Thum.
Dabei startete die Zaeske-Elf schwungvoll und konzentriert in die Begegnung. Aus einer gut strukturierten Defensive heraus erarbeiteten sie sich vor allem über die schnellen Flügel von P. Reinhold und R. Schlegel gute Möglichkeiten, die den Annaberger Torwart zu einigen großartigen Paraden zwangen. Auf der Gegenseite wurde E. Theisinger lediglich einmal richtig gefordert, aber auch den Gästefreistoß von der Strafraumkante kratzte er glänzend aus dem Dreiangel.
Kurz nach Wiederanpfiff wurde er dann jedoch auf dem falschen Fuß erwischt, als T. Mehner einen Freistoß aus ca. 25m im linken unteren Eck unterbringen konnte. Eine zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhafte Führung für die Gäste, auf die die Eintracht aber gut reagierte, indem sie die Angriffsbemühungen direkt wieder aufnahm. Bei einem erneuten Tempovorstoß von P. Reinhold wird dieser unfair im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß nutzte D. Päßler um seine Rückrunden-Torflaute zu beenden. Leider warf nun die ESV-Verteidigung ihre gute Ordnung etwas über den Haufen, was wiederum die Annaberger zurück ins Spiel brachte. Folgerichtig konnte F. Seidler nach einer gut getimten Flanke freistehend zur erneuten VfB-Führung einnicken.
Von diesem Schock erholte sich die Eintracht nicht mehr und verlor somit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Sicher kann man den Spielverlauf als unglücklich beschreiben, doch die kaltschnäuzige Effizienz der Annaberger Amateure machte sie am Ende nicht zu unverdienten Gewinnern. Der ESV andererseits hat wieder viele gute Ansätze gezeigt, muss aber doch dringend an seiner Chancenverwertung arbeiten! Nur so kann es gelingen das Ruder rumzureißen.

Auch wenn es keine ideale Präsentation der neuen schwarz-gelben Trikots war, möchten wir uns aufs Herzlichste bei LADA Autoservice Herold für die Bereitstellung der neuen Spieltextilien bedanken!

 

# Herren | SV Rotation Borstendorf II vs. EINTRACHT II 1:0 (0:0)

# Damen | EINTRACHT vs. 1. FFC Fortuna Dresden II 8:0

# E-Jugend | EINTRACHT vs. Brünlos/Thalheim II 1:1

# F-Jugend | Brünlos/Thalheim vs. EINTRACHT 2:2

# D-Jugend | EINTRACHT vs. VfB 07 Zöblitz-Pobershau 2:1

# B-Mädels | Leipziger FC 07 e.V. vs. EINTRACHT 1:1

 

# D-Jugend
Bei der Großolbersdorfer Hallenserie stiegen unsere Jungs auf das Treppchen und feierten einen verdienten 3. Platz (oben rechts). Bei dem Turnier, an dem insgesamt sieben Mannschaften teilnahmen, musste der ESV nur den Mannschaften aus Gebirge-Gelobtland und Bärenstein/Königswalde den Vortritt lassen.

# E-Jugend
Auch wenn nur ein einziges Spiel verloren ging reichte es für unsere E-Jugendlichen in Amtsberg ebenfalls "nur" zu einem 3. Platz (unten rechts). Dennoch ein richtig starkes Turnier!

# Bambinis
Ebenfalls in Amtsberg landeten unsere Kleinsten auf einem guten 4. Platz. Dabei ließen sie je drei Mannschaften vor und hinter sich.

# F-Jugend
Am unglücklichsten verlief das Wochenende für unsere F-Jugend in Großolbersdorf. Am Ende war heute leider nur der letzte Platz für die Mannschaft drin. Dennoch herrschte nach dem Turnier gute Stimmung, denn mit Amely Mey (links) stellte die Eintracht den (die) beste(n) Torhüter(in). Herzlichen Glückwunsch „smile“-Emoticon

# B-Mädels
Beim B-Juniorinnen-Landespokal in Mosel scheiterten unsere Mädels denkbar knapp am Weiterkommen. Am Ende landeten sie auf dem undankbaren 4. Platz. Das Highlight des Tages war jedoch sicherlich der Sieg über den Brauseclub aus Leipzig. #NEINzuRB

# Herren
Während unser Junioren sich noch in den beheizten Hallen der Region vergnügen, begann heute für unsere 1. Mannschaft wieder der Ernst der Kreisliga. Im Testspiel gegen Schwarzenberg II gab es ein überraschend deutliches Erfolgserlebnis. Die Tore beim 5:1-Sieg erzielten D. Päßler (3x), R. Einenkel und K. Hengst.

 

Mit dem Neuen kann in doppeltem Sinne die Chemie stimmen

An der Seitenlinie des ESV Thum-Herold steht nicht mehr Ronny Böhm. Das hat mit einer ganzen Menge Zufall zu tun.

Von Thomas Schmidt
erschienen am 22.10.2016



Herold. Wenn die Fußballerinnen des ESV Eintracht Thum-Herold morgen ab 14 Uhr beim SV Johannstadt auflaufen, haben sie keinen leichten Stand. Vom Rasenplatz am Käthe-Kollwitz-Ufer möchten sie dennoch etwas Zählbares mitbringen. Einer, der sich dies mitsamt seinen Landesligamädels wünscht, ist Kevin Weigand, der Neue. Dass der jetzige Verantwortliche an der Seitenlinie steht, ist einer Portion Jux und Tollerei zu verdanken. "Wir haben in den modernen Netzwerken aus Quatsch nach Mädels gesucht. Dabei habe ich die Olivia kennengelernt. Und als ich erfahren habe, dass sie auch noch Fußball spielt, war so ziemlich alles perfekt", erzählt der 28-Jährige. Dann ging alles ganz schnell, inzwischen sind die beiden Eltern, wohnen in Kleinolbersdorf und strahlen angesichts ihrer kleinen Charlotte, die am 11. Oktober das Licht der Welt erblickt hat. "Und wenn du schon in Herold gelandet bist, kannst du auch gleich Trainer machen", lautete eine Ansage. Ganz unbeleckt ist Kevin Weigand nämlich nicht, hat seit der Jugend in Chemnitz bei Vereinen wie VTB, Textima und Eiche Reichenbrand dem Leder nachgejagt. "Zuletzt meist im Tor, jetzt bei den Herolder Männern aber im Feld", klärt der junge Mann auf. Anscheinend läuft es ganz gut. Aber wie überall gibt es welche, die das Fußballspielen als Hobby betrachten oder ihren Zenit schon überschritten haben, und andere, die nach oben wollen und einen höheren Leistungswillen entwickeln. Zudem ist die Altersspanne ziemlich groß, reicht im Stammaufgebot von 16 bis zu 32 Jahren. "Da heißt es schon, erstmal reinschnuppern und schauen, wie es läuft sowie mit Einfühlungsvermögen möglichst alle von meinen Ideen und Überlegungen zu überzeugen", betont Weigand. "Hoch und weit bringt Sicherheit" ist jedenfalls nicht seine Philosophie. Und er glaubt, dass er im Verbund der älteren und jüngeren Spielerinnen einiges bewirken kann. Dazu muss aber die Chemie stimmen. Diesbezüglich kennt sich der Hunde- und Motorradfreund aus. Schließlich will er demnächst seine Doktorarbeit vorlegen und dann möglichst chemische Prozesse in einer Firma dokumentieren, analysieren und bewerten. Ähnlich ist es mit dem Fußball, wofür Kevin Weigand zumindest eine Übungsleiterlizenz erwerben will. "Das muss sein", sagt der ehrgeizige Chemiker. In seinem ein Jahr jüngeren Bruder Robin hat er dabei einen Verbündeten. "Der hat gesehen, dass das Übungsleiterdasein Spaß macht. Und nachdem er sich das Wadenbein gebrochen hat und nicht mehr spielen mag, hilft er mir jetzt als Co-Trainer, wenn er nicht durch seine Masterarbeit in der Autoproduktion zu sehr eingespannt ist", so Kevin Weigand.

 

Auch wenn Olivia Hunger in die Elf zurückkehrt, sieht er wenig Konfliktpotenzial. "Meine Freundin nimmt alles entspannt. Ich erkläre ihr auch, warum ich wie aufstelle. Das passt schon", befürchtet der ESV-Trainer keine Differenzen zwischen sportlichen und privaten Entscheidungen. Nur mit der Zeiteinteilung wird er künftig etwas jonglieren müssen. Denn neben Fußball und Beruf verlockt bei gutem Wetter einerseits seine 750er Suzuki zu schönen Ausfahrten, andererseits fordert Border-Collie "Flocke" seine Ausführzeiten. Zumindest die kann Kevin Weigand aber jetzt mit dem Kutscheschieben verbinden.

 

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