Nachwuchs

B-Mädels | 1. Spieltag | 05.09.2015

EINTRACHT vs. Chemnitzer FC 0:10 (0:7)

Kurzform für Lesemuffel: Der CFC war gut, aber so hoch muss man nicht verlieren.

Nach einem heißen trockenen Sommer, hielt heute der Herbst Einzug. Der Wind bließ kalt und das Thermometer sank unter 20 Grad. Die Zuschauer kamen mit Jacken, Westen und einer Isodecke für unter den Popo. Wer daran nicht dachte, setzte sich auf Leibchen.
Als ich drei Minuten nach eins ankam, war fußballtechnisch noch nichts passiert, denn der Schiri glänzte durch Nichtanwesenheit. Dank Juliens Flexibilität konnte kurz nach eins trotzdem begonnen werden.
Ich war grade dabei, es mir so richtig gemütlich zu machen, schaute also auch nicht aufs Feld, da fiel schon das 0:1. Das schlechte Gewissen nagte an mir, wollte ich doch einen informativen Bericht schreiben. Leider blieb es aber nicht bei dem einen Tor für den CFC. Sieben Stück sollten sie schießen. In der ersten Halbzeit.
Ich kann den genauen Verlauf nicht schildern, aber ich bemühe mich Gründe für die vielen Treffer der Gegner zu finden. Fangen wir im Tor an. Jenny "Pfüllern" Pfüller war nicht gut. Entgegen einiger Stimmen, die behaupten, sie hätte in der erste Halbzeit keine Lust gehabt oder "war nicht richtig da" möchte ich hier eine Lanze für sie brechen: Das erste Mal in einem Großfeldtor zu stehen, obendrein mit wenig Torwarttraining vorher, ist schwierig und macht unsicher. Da hat man nun mal nicht das perfekte Timing beim Rauslaufen und weiß auch nicht, wann man sich auf den Ball schmeißen muss.
Ansonsten war auch die Abwehrkoordination, meiner Meinung nach, ziemlich mangelhaft. Liberöse Danja versuchte, eigentlich auch verständlich, den Rückstand durch offensive Aktionen wett zu machen. Damit ließ sie aber ihre Abwehr zu oft im Stich und die Konter wurden uns zum Verhängnis. Oft konnten Maren und Laura nur hinterher gucken.
Mit der neuen Feldgröße verkürztes Großfeld muss man übrigens auch erstmal umgehen lernen. Hier wird auf Großfeldtore von Strafraum zu Strafraum gespielt, die Mannschaftsstärke beträgt 1-8 und es gibt Abseits.
Außerdem sollte fairerweise noch erwähnt werden, dass die Chemnitzer Mädchen nicht ganz unschuldig an den vielen Toren auf ihrem Konto waren. Sie kombinierten gut und besaßen auch vorm Kasten die nötige Kaltschnäuzigkeit, im Gegensatz zu unserem Sturm.
Antonia hatte zwar zwei gute Chancen, aber das Bein war trotzdem zu kurz um die Flanke noch erreichen zu können. Auch Sally im linken Mittelfeld bekam viele schöne Bälle von den Zentralspielerinnen Isabell und Laura genau durch die Gasse gesteckt. Sie erlief sie auch stets engagiert, scheiterte dann aber doch noch an der gegnerischen Abwehr.
Jedenfalls gingen die Mädels mit 0:7 in die Halbzeit. Was genau dort unser Erfolgstrainer Ronny den Mädels weiß machte, weiß ich nicht, aber es half; ganz besonders bei der Pfüllern. Sie benahm sich plötzlich wie ein echter Torwart mit Ball festhalten und drauf schmeißen und so.
So kam es auch, dass die ganze Abwehr sicherer wurde und plötzlich auch keine Tore mehr fielen... Ich kanns nicht, ich kanns einfach nicht. Ich wollte eigentlich den Spielbericht von der CFC-Seite nicht erwähnen, aber es bietet sich doch so gut an. An dieser Stelle meinen die Städter: "Obwohl die zweite Hälfte spielerisch sogar etwas besser aussah, fielen zunächst keine Tore."
Weils so lustig ist, mache ich mal mit einem Zitat weiter: "Leider gab es auch einige unschöne Szenen. Nach einem von mehreren Ellenbogenschlägen, konnte Lisa Wiedner nicht mehr mitwirken. Die Herolder Kapitänin, hatte damit bereits die zweite CFC Spielerin auf dem Gewissen."
Glücklicherweise hatten die Gegner aber genügend Wechsler dabei, wie wir auch. So kamen Leonie und Emmy auch noch zum Zug, konnten das Ergebnis aber nicht signifikant beeinflussen. Gegen Ende ließen dann aber Kraft und Konzentration nach und der CFC konnte anscheinend noch einen lupenreinen Hattrick erzielen. Nuja. Wir gratulieren.

Ps: Das Spielfeld war dem CFC irgendwie zu klein. Die können froh sein, dass sie nicht in unserem Sumpfland auf der anderen Seite spielen mussten.

Pps: Den gesamten Chemnitzer Bericht gibts hier:
http://www.chemnitzerfc.de/…/t…/b-juniorinnen/spielplan.html

Spielbericht | B-Mädels | 6. Spieltag

Radebeuler BC 08 - ESV Eintracht Thum-Herold/Gornsdorf 6:1

Was soll man dazu sagen? Es war ein grauer Tag für unsere Mädels und es sollte nicht der werden, wie es viele erwarteten. Es ging auf die Reise zum Tabellenletzten. Die Erwartungen und Ziele waren hoch gesteckt, aber bekanntlich kommt es ja oft anders als man denkt.
10.30 Uhr Anstoß! Die erste Aktion war auf Seiten des ESV nach einem guten Vormarsch traf das Leder nur das Dreiangel. Nach drei Minuten ergab sich ein schneller Konter auf Seiten des Gegners. Celine Riedel traf zum 1:0. Mit dem Gegentreffer im Rücken versuchten die Mädels mit vielen hektische und unkonzentrierten Aktionen dem Rückstand aufzuholen. Wenig später wurde in der 14. Minute das 2:0 durch die starke Vivien Firke erzielt. Dieses 2:0 war der gefühlte Genickbruch für die Mädels. Sie wurden immer mehr in die eigene Hälfte gedrückt und konnten sich kaum noch entlasten. Viel Zeit zum durchatmen blieb nicht. So war die Schützin zum 1:0 in der 32. Minute wieder erfolgreich und traf zum 3:0, Celine Riedel. Überrascht von der Stärke des Gegners schenkte Nadine Klanthe unseren Mädels eine Minute später das 4:0 ein. Die Enttäuschung und Wut stand den Mädels ins Gesicht geschrieben. In der Kabine gab es dann eine kräftige Ansage des Trainers. Aber irgendwie hatte man das Gefühl die Mädels nahmen sich diese gar nicht an und waren mit ihren Gedanken ganz wo anders. Anstoß zweite Halbzeit! Naja, vielleicht war da ja doch etwas was die Mädels nicht auf sich sitzen lassen wollten. Nun gab es viele Aktionen auf Seiten Thum-Herolds. Oft kamen sie dem Tor der Radbeuler gefährlich nahe. So konnte wenigstens eine Spielerin an diesem Tag ein Erfolg feiern. Die junge Antonia Süß (Toni, Tönnchen) nahm sich das Leder nach einem Abpraller des Torwarts und platzierte es aus der Luft perfekt unter die Latte. Doch das Aufbäumen war nur von kurzer Dauer. Erst machte Vivien Firke ihren zweiten Treffer (57. Min) und nur zwei Minuten später erzielte Celine Riedel nach einer Ecke ihren Hattrick. 6:1. Die letzten 20 Minuten versuchten die Mädels eine noch höhere Niederlage zu verhindern.

Im Fußball passieren Fehler und da kann das Resultat auch mal ein Gegentor sein, aber Aufgeben und der drohenden Niederlage freien Lauf lassen sollte nicht das sein, was wir wollen.
Trotz dieser Niederlage beenden die Mädels den 8. Spieltag auf Tabellenplatz 5! Nächsten Sonntag spielen unsere Mädels um 13:00 Uhr gegen den Derbygegner Post SV Chemnitz auf heimischen Rasen. Mit viel Wut und neuer Motivation greifen sie wieder an und holen die 3 Punkte!!! Jetzt heißt es erstmal das Straftraining zu absolvieren und sich auf das Spiel nächsten Sonntag heiß zumachen.

Im Namen der Mannschaft beglückwünschen wir die anderen Teams unser überragender Eintracht, die das Wochenende erfolgreicher beendeten!!!

IMMER WEITER!

#Leidenschaft #Kampf #EineEinheit #WeAreOne

D.F.

Spielbericht | B-Mädels | 4.Spieltag

Sonntag der 05.10.2014, um 7:30 Uhr Abfahrt am Herolder Sportplatz!
Ja, gleich zwei Fehler im „Bild“, zum einen der für unsere Mädels sehr ungewöhnliche Spieltag am Sonntag und zum anderen die unmenschliche Zeit: 7:30 Uhr nach einer Samstagnacht?
Davon aber nicht weiter abgeschreckt ging es los zu der weitesten Auswärtsfahrt der Saison, nach Bad Schandau. Auf der 2-Stündigen Fahrt wurden dann auch die Letzten noch munter gemacht.
10:30 Uhr war Anstoß am Sportplatz an der Elbe.
Die ersten Spielminuten gehörten den Mädels des FSV Bad Schandau. Mehrere Male kamen sie dem Tor unsere Mädels gefährlich nahe und vergaben meist 100%ige Chancen. So konnte der ESV in der 12. Minute das erste Gegentor von Alexandra Köcher nicht verhindern, das nach einem Fehlpass durch einen Abstoß gefallen war. 6 Minuten danach gelang Lea Jersch das Tor zum 2:0, was genau durch die selbe Situation fiel, wie beim ersten Gegentor. Thum-Herold war gedanklich noch gar nicht auf dem Platz. Keine richtigen Annahmen, schlechte Ballführung und Fehlpässe beim Abspiel prägten das Spiel.
Mit Marie Lindner kam in der 19. Minute dann frischer Wind ins Spielgeschehen. Nun waren einige gute Spielzüge im Lauf nach vorne zu sehen. Durch ein stark gespielten Pass genau in die Schnittstelle von Marie in der 24. Minute, nahm sich unsere Kapitänin den Ball und haut ihn ins Eckige, 2:1! Gleich darauf, eine Minute später, wiederholte sich die selbe Situation. Nur diesmal schoss Celine Richter das Leder ins untere Eck. 2:2! Alles wieder offen.
OFFEN, das war das Stichwort, der ESV wollte in den darauf folgenden Minuten zu viel und machten so hinten auf. So passierte es das die Zentralspielerin von Bad Schandau auf 3:2 erhöhte.
Halbzeit! In der Pause gab es eine klare Ansage! „Wacht endlich auf, hier ist mehr drin!"
Es gibt kein „hätten wir nur“, sondern wir wussten wir müssen hier Punkten. Das hat gesessen! Wie ausgewechselt standen die Mädels auf dem Platz.
Die Halbzeit war eindeutig die von Thum-Herold. Diesmal lagen die vielen Chancen auf unserer Seite. Durch viele Vorstöße und gutes Pressing, setzte der ESV die Gegner massiv unter Druck. Leider gelang es bis zur 74. Minute nicht, eines der vielen Chancen zu verwandeln. Nach einem Eckball gelang Laura Meyer das 3:3 per Kopf. Die Mädels versuchten nochmal alles, schnauften durch und kämpften für 3 Punkte. Doch der zweifelhafte Schiedsrichter pfiff die Partie 3 Minuten zu früh ab!

Fazit: Unsere Gegner waren schnell und körperlich sehr hart am Spielgeschehen beteiligt, durch die Leistung in der ersten Halbzeit mit vielen Fehlpässen und dergleichen, konnten unsere Gegenspielerinnen diese eiskalt ausnutzen und machten so ihre verdienten Tore.
Fakt ist: Wir haben in den letzten zwei Spielen, Sonntag und auch vorherigen Samstag, vier Punkte liegen lassen, die auf jedenfall unsere sein müssten.

Nun heißt es hart Arbeiten und die liegen gelassenen Punkte versuchen wieder rauszuholen.
Nächsten Samstag haben unsere Mädels Spielfrei, dafür erwartet uns am darauf folgenden Samstag das körperlich harte Spiel im Derby gegen Post Chemnitz!

D.F.

Spielbericht | B-Mädels | 2. Spieltag


# EINTRACHT - SpG Cossebaude/Weinböhla

Auf dem Fahrplan stand der noch sehr unerfahrene und junge Gegner Cossebaude/Weinböhla.  Leider mussten wir an diesem sonnigen Tag auch sehr viele Ausfälle kompensieren, mit unter unsere erfahrene Ersatzcapitänin Celine Richter, die uns denoch tatkräftig an der Seitenlinie abfeuerte und unterstützte.  Nach dem schnellen Umziehen und einigen Tipps unseres Trainers, standen die Mädels auch schon auf dem Platz.  Mit dem Herz in der Hand wollten wir das Spiel gewinnen und dieses unseren "Ultras" und Zuschauern widmen, die uns wieder einmal mit ihren Dasein und Unterstützung zum Sieg gepusht haben.  Nach dem Einlaufen und einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los.  Anstoss! Der ESV spielte sich durch eine schönes Passpiel von hinten heraus vor das Tor des TSV's, die alleinstehende motivierte Spielerin Emmy Mehnert vergibt aber in der 2 Minute. Das Tor von Cossebaude stand unter Dauer Beschuss. Es dauerte seine Zeit ehe der Ball aber das erste mal den Weg ins Netz fand. 14 Minuten waren gespielt als Danja den Ball versucht auf Laura Meyer zu lupfen, diese sich dann aber verschätzte und der Ball ins Tor rollte. 1:0 für den ESV!  So schön sollte es dann auch weitergehen, als zwei Minuten darauf Emmy mit einen stark gespielten Pass von Laura, sich mit ihrem Tor belohnte. Bis zur Halbzeit vergaben die Thum-Herolderinnin noch so einige Großchancen. Auch Cossebaude/Weinböhla erkämpfte sich noch zwei-dreimal das Leder und versuchte die ESV Abwehr zu umgehen, was ihnen aber nicht gelingen sollte. Halbzeit!  In der Pause gab es noch einige Anweisungen von außen. Voller Freude und Torgier  standen die Mädels auch schon wieder auf dem Platz. Die zweite Halbzeit war unsere - ein Spiel auf ein Tor! Nach der Pause schoss Danja innerhalb von sechs Minuten ihren Hattrick, darunter ein von Antonia R. rausgeholter Neunmeter. Immernoch voller Kampfgeist gepackt - so wie wir sie kennen - reichte ihnen das Ergebnis noch nicht. Sarah Richter belohnte sich per Nachschuss ebenfalls mit einem Tor.  Eine Schrecksekunde gab es jedoch für den ESV, als unsere Torhüterin Mailin Thiele verschlafen den langen Pass aus der gegnerischen Hälfte zur Ecke abprallen ließ.  Dennoch war es wieder nur ein hilfloser Versuch an das Tor des ESV's heranzugelangen.  In der 58. Minute lauerte wieder einmal Antonia am Strafraum und netzte zum 7:0 ein. Stark gespielt, toller Abschluss, ohne Mängel! Auch Danja durfte in der 73. Minute sich noch einmal belohnen.  Bis zur 80. Minute vergaben unsere Mädels noch einige Torchancen. Das soll's gewesen sein. Abpfiff des Schiedsrichters, auch er machte seinen Job an diesem Tag klasse.  Fazit: Die Manschaft hat ein starkes Spiel absolviert und die Gegner hervorragend unter Druck gesetzt. Die Torchancen dürfen aber nicht mehr so leichtsinnig vergeben werden.  Nun heißt es auf dem Boden bleiben und am nächsten Samtag zum erneuten Heimspiel drei Punkte gegen Leipzig holen. 

Wir bedanken uns für eure Unterstützung!!

D.F.

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